Das könnte Sie auch interessieren:

+++Noch 8 Tage bis zum Einschlag+++ Sky Deutschland wirbt provokant und kapert die Schlagzeilen ausgewählter deutscher Zeitungen

Unterföhring (ots) - - Acht Tage vor Start der neuen Sky Original Production und Apokalypse-Serie "8 Tage" titeln ...

Emma Stone und Ryan Gosling tanzen in "La La Land" mit uns in die OSCAR(r) Nacht auf ProSieben!

Unterföhring (ots) - 17. Februar 2019. Der Auftakt zur Filmnacht des Jahres könnte nicht großartiger sein! ...

Programm des SUPER COMMUNICATION LAND by news aktuell steht - PR- und Marketingverantwortliche haben ihre Lieblingsthemen gewählt

Hamburg (ots) - Influencer Marketing, Gamification, Künstliche Intelligenz, Working out Loud oder Storytelling ...

06.02.2019 – 11:05

ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände

Zahl der Apotheken sinkt unter 19.500

Zahl der Apotheken sinkt unter 19.500
  • Bild-Infos
  • Download

Berlin (ots)

Zum Jahresende 2018 gab es in Deutschland 19.423 öffentliche Apotheken. 2017 waren es noch 19.748. Der Rückgang um 325 Betriebsstätten (-1,6 Prozent) ist der bislang höchste in einem Kalenderjahr verzeichnete. Die aktuelle Apothekenzahl markiert den tiefsten Stand seit Mitte der achtziger Jahre. Das zeigen Erhebungen der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, die auf den vollständigen Angaben der Landesapothekerkammern in allen 16 Bundesländern beruhen. Die Apothekendichte ist von 24 auf 23 Apotheken pro 100.000 Einwohnern zurückgegangen und liegt damit nun deutlich unter dem EU-Durchschnitt (31).

"Noch haben wir eine flächendeckende Arzneimittelversorgung, doch wenn sich nichts ändert, wird das bald nicht mehr so sein", sagt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt. "Der Abwärtstrend bei der Apothekenzahl zeigt, dass die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen stabilisiert werden müssen und dass die Apotheken eine bessere fachliche und ökonomische Perspektive brauchen. Der Berufsstand hat seine eigenen Vorschläge für eine Weiterentwicklung des Apothekenwesens vor einigen Wochen zur Diskussion gestellt. Die Politik hat verstanden, dass gesetzgeberische Eingriffe notwendig sind; die sollten jetzt zügig kommen." Schmidt weiter: "Besonders beunruhigt und schmerzt mich, dass die Zahl der Apothekeninhaber immer weiter sinkt. Die Gesellschaft muss gerade jungen Apothekern wieder eine echte Perspektive bieten, um sich eine Existenz als Selbstständige aufzubauen."

Der Rückgang von 325 Betriebsstätten ergibt sich aus dem Saldo von 97 Neueröffnungen und 422 Schließungen. Während 29 Filialen entstanden, sind 354 Haupt- bzw. Einzelapotheken verschwunden. Dadurch ist die Zahl der Inhaber von 15.236 auf 14.882 gesunken. Deren Betriebe ergeben zusammen mit den 4.541 Filialen die Gesamtzahl von 19.423 Apotheken. In Deutschland gilt das Fremd- und Mehrbesitzverbot, das es Apothekern erlaubt, neben der Hauptapotheke bis zu drei Filialen in enger räumlicher Nähe zu betreiben, für die sie die volle persönliche Verantwortung tragen.

Weitere Informationen unter www.abda.de

Pressekontakt:

Dr. Reiner Kern, Pressesprecher, 030 40004-132, presse@abda.de
Christian Splett, Pressereferent, 030 40004-137, c.splett@abda.de

Original-Content von: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände