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05.07.2019 – 10:07

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

DBU Naturerbe dankt Feuerwehren für Einsatz

DBU Naturerbe dankt Feuerwehren für Einsatz
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DBU Naturerbe dankt Feuerwehren für Einsatz

Nach Waldbrand auf DBU-Naturerbefläche Peenemünde werden Auswirkungen reflektiert

Mit dieser E-Mail senden wir Ihnen eine Pressemitteilung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Über eine Veröffentlichung freuen wir uns.

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DBU Naturerbe dankt Feuerwehren für Einsatz

Nach Waldbrand auf DBU-Naturerbefläche Peenemünde werden Auswirkungen reflektiert

Peenemünde. "Nach Bränden zeigen sich zunächst deutliche Auswirkungen in der Natur. Doch der Kiefernforst auf der DBU-Naturerbefläche Peenemünde wird sich schnell erholen", erklärt Josef Feldmann, Prokurist des DBU Naturerbes, der gemeinnützigen Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), nach dem Brand vergangenen Mittwoch. Ein rund vier Hektar großes Kiefernwaldstück hatte in Flammen gestanden. Rund 130 Rettungskräfte waren zeitnah auf der munitionsbelasteten Fläche im Einsatz gewesen. "In Abstimmung mit dem Munitionsbergungsdienst Mecklenburg-Vorpommern konnte die Kampfmittelsituation der Fläche geklärt werden, konnten die Feuerwehren tatkräftig eingreifen. Wir möchten uns bei der Feuerwehr und allen für ihren tatkräftigen Einsatz bedanken, die ein Übergreifen der Flammen auf Baumkronen verhindert und den Brand schnell unter Kontrolle gebracht haben", betont Feldmann. Noch bis Dienstagmorgen hatte der Bundesforstbetrieb Vorpommern-Strelitz vereinzelte Glutnester beseitigt. Durch die anhaltene Hitze und Trockenheit ruft das DBU Naturerbe zur besonderen Vorsicht wegen der weiterhin bestehenden Waldbrandgefahr auf.

Schnelle Reaktion in Krisensituation

Am vergangenen Mittwochnachmittag hatte sich ein Feuer auf der DBU-Naturerbefläche Peenemünde aus noch ungeklärter Ursache ausgebreitet. Aufgrund der bestehenden Munitionsbelastung der Fläche musste die Freiwillige Feuerwehr, die aus dem weiten Umfeld der Insel Usedom zur Hilfe kam, zunächst einen Sicherheitsabstand von 1.000 Metern zum Feuer halten. Nach Aufhebung der Vorgabe durch den Munitionsbergungsdienst Mecklenburg-Vorpommern konnte die Feuerwehr den Brand aus nächster Nähe bekämpfen. "Vor dem Hintergrund der jetzt gesammelten Erfahrungen möchten wir die Zusammenarbeit zwischen Entscheidungsträgern und Einsatzkräften weiter vereinfachen", betont Feldmann. Dafür ist das DBU Naturerbe über den Bundesforstbetrieb Vorpommern-Strelitz in der "Arbeitsgemeinschaft Waldbrandschutz" des Landkreises Vorpommern-Greifswald vertreten. Das DBU Natuererbe beabsichtigt, die Feuerwehr vor Ort als Geste des Dankes zu einem gemütlichen Abend einzuladen und auch die Frage nach gegebenenfalls bleibenden Kosten der Feuerwehr für die Verpflegung anlässlich des Einsatzes anzusprechen.

Verändertes Landschaftsbild schafft neuen Lebensraum

Auf der mit Kiefern bewachsenen Fläche brannte vor allem der trockene Bodenbewuchs aus Heidelbeere und der Spätblühenden Traubenkirsche ab. "Zurück bleiben teilweise angekohlte Baumstämme und eine schwarze Bodendecke. Doch die Natur erobert sich den Lebensraum schnell zurück", beschreibt Uwe Wobser, Revierleiter vom Bundesforstbetrieb Vorpommer-Strelitz das veränderte Landschaftsbild. So würden junge Kiefernsetzlinge mit ausreichend Licht und Nährstoffen neuen Platz zum Keimen finden. Vögel könnten auf den offenen Bodenstellen leicht Insekten erbeuten.

Umsichtiges Verhalten kann Waldbrände verhindern

Durch die anhaltende Hitze und Trockenheit bestehe weiterhin erhöhte Waldbrandgefahr. "Wir bitten alle Personen entlang der DBU-Naturerbefläche um umsichtiges Verhalten: Offenes Feuer und Rauchen sind im Wald verboten", gibt Feldmann zu bedenken. Falls Besucher einen Brand entdecken, bittet das DBU Naturerbe umgehend um Verständigung des örtlichen Rettungsdienstes unter der Rufnummer 112.

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Fotos nach IPTC-Standard zur kostenfreien Veröffentlichung unter www.dbu.de

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Zum Hintergrund DBU Naturerbe:

Das gemeinnützige Tochterunternehmen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), das DBU Naturerbe, ist verantwortlich für bundesweit 71 Flächen mit rund 70.000 Hektar in zehn Bundesländern. Auf den größtenteils ehemaligen Militärflächen sollen offene Lebensräume mit seltenen Tier- und Pflanzenarten durch Pflege bewahrt, Wälder möglichst ohne menschlichen Eingriff ihrer natürlichen Entwicklung überlassen, artenarme Forste zu naturnahen Wäldern umgewandelt und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufgewertet oder erhalten werden. Die DBU-Tochter möchte auch Menschen für die heimische Natur begeistern sowie Verständnis und Verantwortungsbewusstsein für die Natur fördern.

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Franz-Georg Elpers
- Pressesprecher -

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