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"Menschen bei Maischberger"
am Dienstag, 14. Februar, 22.45 Uhr

München (ots)

Thema: "Der gläserne Bürger - Droht uns die totale
Überwachung?"
Die Gäste: Günther Beckstein (Bayerischer Innenminister), 
Hannelore Hoger (Schauspielerin), Jutta Ditfurth (Mitbegründerin der 
Grünen), Andreas Weigend (Internet-Pionier), Peter Schaar 
(Bundesdatenschutzbeauftragter), Klaus Jansen 
(Kriminalhauptkommissar, Terrorismusexperte)
Günther Beckstein
Der bayerische Innenminister gilt als sicherheitspolitischer 
Hardliner. Er setzte sich für die Lockerung des Datenschutzes ein, 
kämpft für ein schärferes Zuwanderungsgesetz und regt an, 
"gefährlichen Personen, die wir nicht abschieben dürfen, 
elektronische Fußfesseln anzulegen".
Hannelore Hoger
Die Hamburger Schauspielerin und TV-Kommissarin ("Bella Block") 
verfolgt die Diskussion um den gläsernen Bürger mit Sorge. "Niemand 
weiß doch, welche Überwachungsmöglichkeiten der Staat überhaupt hat."
Jutta Ditfurth
Die Mitbegründerin der Grünen ist überzeugt, dass der Polizeistaat 
längst Wirklichkeit ist. Immer mehr öffentliche Gelder flössen in 
"die Überwachung und immer weniger in soziale Hilfe", so die 
Symbolfigur der politischen Linken, die heute für die Partei ÖkoLinX 
im Frankfurter Stadtparlament sitzt.
Andreas Weigend
Das Internet wird unsere neue Heimat sein, glaubt der Computerexperte
und frühere Chefwissenschaftler von "Amazon". Zugleich warnt der 
Internet-Pionier vor einer Hysterie angesichts der Sicherheitslücken 
im Netz. Die gebe es im normalen Leben auch.
Peter Schaar
Der Bundesdatenschutzbeauftragte warnt vor einer "Rundumüberwachung" 
durch den Staat. Mithilfe von Kontenabfragen oder Maut-Daten etwa 
könnten Bürger selbst im Alltag überwacht werden. Peter Schaar 
fordert ein neues Datenschutzgesetz.
Klaus Jansen
Der Kriminalhauptkommissar bemängelt "klare Defizite" bei der 
Terror-bekämpfung in Deutschland. Die "Sicherheitsarchitektur" stamme
aus der Zeit des Kalten Krieges. Sie sei nie an die neuen 
Herausforderungen angepasst worden, kritisiert der Vorsitzende des 
Bundes Deutscher Kriminalbeamter.

Kontakt:

Tel.: 0221/931806 - 50, Fax: 0221/33180 - 74

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