DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft

Mittelständler Schwenk eröffnet Zementwerk in Afrika

Köln (ots) -

- DEG arrangiert Fremdfinanzierung in Höhe von rund 132 Mio. Euro 
- Europäische Investitionsbank und Development Bank of Southern 
  Africa sind Ko-Finanzierer
- Erstes Zementwerk in Namibia sichert Versorgung 

Afrika bietet große Chancen, die noch wenig deutsche Unternehmen nutzen. Einer dieser Pioniere: die Schwenk Zement KG (Schwenk). Sie errichtet ein Zementwerk mit einer Kapazität von 700.000 Tonnen pro Jahr in Namibia, 400 km nördlich von Windhuk. Die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH ist von Schwenk mit der Arrangierung der langfristigen Finanzierung für dieses Vorhaben beauftragt worden und stellt selbst ein langfristiges Darlehen in Höhe von 31,5 Mio. Euro bereit. Ko-Finanzierer sind die Europäische Investitionsbank (EIB) mit 82,3 Mio. Euro und die Development Bank of Southern Africa (DBSA) mit 18 Mio. Euro. Mit Schwenk unterstützt die DEG ein finanziell und technisch starkes deutsches Familienunternehmen beim Aufbau seiner ersten Produktionsanlage in einem Entwicklungsland. Gleichzeitig trägt sie in Afrika dazu bei, den Engpass an benötigten Baustoffen zu beseitigen. Schwenk, ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Ulm, produziert seit über 160 Jahren Zement und Spezialbaustoffe. Hierbei legt das Unternehmen auf Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien besonderen Wert. Mit dem Bau des Zementwerks in Namibia wagt Schwenk seinen ersten Schritt in ein Entwicklungsland. Die DEG, einer der größten europäischen Entwicklungsfinanzierer, steht dem deutschen Mittelständler dabei nicht nur finanziell, sondern auch mit Fachwissen zur Seite.

In Namibia gibt es momentan kein Zementwerk, so dass der gesamte Bedarf importiert werden muss. Für den geplanten Ausbau der Infrastruktur ist eine lokale Zementversorgung dringend notwendig. Ein Teil der Produktion ist darüber hinaus für Süd-Angola bestimmt. Die Nachfrage nach Baustoffen ist dort nach Ende des Bürgerkrieges besonders groß. Zu diesem Ergebnis kam auch eine Studie zum Zementmarkt in Angola, die die DEG aus Mitteln für Begleitmaßnahmen, so genannter Technical Assistance, kofinanziert hat.

Im Zementwerk in Namibia sollen rund 300 Menschen arbeiten, indirekt werden weitere 2.000 Arbeitsplätze geschaffen. Personalentwicklung ist Schwenk ein besonderes Anliegen: Es bietet seinen Mitarbeitern Fortbildungsmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit Schulen, Universitäten, staatlichen Einrichtungen sowie der deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Zudem werden die Mitarbeiter vor Ort von Fachkräften aus Deutschland ausgebildet. Schwenk zeichnet sich außerdem durch sein weitgehendes soziales Engagement vor Ort aus. So engagiert sich das Unternehmen in zahlreichen sozialen Projekten. Diese reichen von der Unterstützung eines Krankenhauses bis zur Renovierung öffentlicher Plätze, was den Bewohnern der Region zugute kommt.

Darüber hinaus erfüllt das geplante Zementwerk europäische Umwelt- und Sozialstandards. Denn die Beachtung von Umweltschutz, nachhaltiger Ressourcennutzung und sozialen Grundsätzen ist entscheidend für ein Engagement der DEG.

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Anja Strautz
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