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Westfalen-Blatt: zur Energiewende

Bielefeld (ots) - Wie die Details am Ende auch aussehen werden. Klar ist: Ohne Einschnitte bei der Förderung von Windkraftanlagen an Land wird die Energiewende nicht gelingen. Rein ökologisch betrachtet macht dieser Satz keinen Sinn. Aber, und das wollen viele nicht wahrhaben, ohne die wirtschaftliche Betrachtung geht es nicht. Entweder wird der Verbraucher über die Stromrechnung direkt herangezogen oder über eine höhere Belastung der stromintensiven und vor der EEG-Umlage noch verschonten Unternehmen. Staatliche Auflagen treffen in einer Volkswirtschaft stets beide: Volk und Wirtschaft. Weniger Steuern, weniger Jobs, höhere Produktkosten und Zuschläge auf Bus- und Bahnfahrkarten wären die Folge. Deshalb muss die Förderung neuer Windräder auf im Schnitt zwölf Cent je Kilowattstunde gesenkt und der Windkraft-Ausbau an Land auf 2500 Megawatt gedeckelt werden. So wie es aussieht, wird an den Stellschrauben allerdings noch gedreht. Und das verheißt nichts Gutes. Jede Besserstellung der Erneuerbaren Energien ist eine Schlechterstellung der Verbraucher. Dazwischen gibt es nichts.

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