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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Strompreiserhöhung von Eon

    Bielefeld (ots) - Wie gewonnen, so zerronnen - was die Verbraucher derzeit bei ihrem Lebensmittelkauf einsparen können, müssen sie auf der anderen Seite für gestiegene Energiekosten wieder ausgeben. Nach und nach haben die Konzerne ihre Preise für Strom erhöht. Gestern kündigte Eon für den Mai höhere Kosten an. Die Begründung des Energieriesen ist geschickt gewählt: Danach ist die Förderung der erneuerbaren Energien ein Hauptgrund für den Preisanstieg. Wer hat schon etwas gegen den Aufbau von Windkraft- oder Solaranlagen? Genau das fördert schließlich auch die Bundesregierung mit ihrem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Die Konzerne erhalten durch die EEG-Umlage einen Zuschuss. Hier liegt der Knackpunkt: Die Anlagen zur Produktion von erneuerbaren Energien kosten offenbar mehr Geld als kalkuliert. Die Konzerne geben nun die zusätzlichen Ausgaben an ihre Kunden weiter. Das ist fatal. Betrachtet man den Preisanstieg der vergangenen Jahre wird Strom mehr und mehr zum Luxusgut. Ein Luxusgut, auf das allerdings niemand verzichten kann. Der Verbraucher kann nur eines tun: Preise vergleichen und ruhig mal den Anbieter wechseln.

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