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„Tietjen campt - der Roadtrip“ mit neuen Folgen - Bettina Tietjen unterwegs mit Sven Martinek, Regina Halmich, Jochen Schropp, Matthias Steiner, Zora Klipp und Evelyn Weigert

„Tietjen campt - der Roadtrip“ mit neuen Folgen - Bettina Tietjen unterwegs mit Sven Martinek, Regina Halmich, Jochen Schropp, Matthias Steiner, Zora Klipp und Evelyn Weigert
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Hamburg (ots)

Bettina Tietjen packt wieder die Campingtasche – dieses Mal reisen mit ihr Schauspieler Sven Martinek, Box-Weltmeisterin Regina Halmich, Moderator und Schauspieler Jochen Schropp, Olympiasieger Matthias Steiner sowie NDR-Köchin Zora Klipp und Moderatorin Evelyn Weigert. Für die Campingtruppe geht es in der neuen Staffel von „Tietjen campt – der Roadtrip“ erstmals auf eine Insel: Von Norderney aus führt die Reise durchs Emsland und über die niederländische Grenze bis zu den weiten Sandstränden Zeelands. Für einige ist Camping völliges Neuland, für andere längst eine Leidenschaft. Beim Beziehen der Wohnmobile zeigt sich schon bald: Jede Person hat ihre ganz eigene Vorstellung vom Leben auf vier Rädern. Ab Freitag, 28. August, sind alle sechs Folgen à 30 Minuten in der ARD Mediathek verfügbar, das NDR Fernsehen zeigt die Folgen ab demselben Tag wöchentlich um 21.15 Uhr.

Vom Dünenstrand über eine der größten Schiffswerften der Welt bis zum ersten Stadtcamping der Reihe: Die Gruppe erwartet auf ihrem Weg erneut einiges an Abwechslung. Von den Dünen auf Norderney geht es mit der Autofähre aufs Festland und weiter ins Emsland, inklusive Blick hinter die Kulissen der Meyer Werft in Papenburg. Hinter der Grenze wartet das Ijsselmeer mit Windmühlen, Deichen und endlosen Fahrradwegen, bevor die Reise mitten hinein nach Amsterdam führt – zwischen Grachten, Hausbooten und Flohmärkten erlebt die Gruppe zum ersten Mal in der Geschichte des Roadtrips Citycamping in einer Großstadt. Nach einem Abstecher in den ältesten Käseladen Goudas endet der Trip schließlich in Zeeland, wo die Nordsee auf kilometerlange Sandstrände trifft und Austernkutter in kleinen Häfen liegen.

„Tietjen campt – der Roadtrip“ ist die Fortführung der Reihe „Tietjen campt“, die 2020 im NDR Fernsehen startete. Bettina Tietjen, die im NDR Fernsehen auch die „NDR Talk Show“ und „DAS! Rote Sofa“ moderiert, verbringt seit Jahrzehnten ihren Urlaub campend – ob mit der ganzen Familie oder zu zweit mit Ehemann, ob an der Ostsee oder auf Korsika. Wichtig dabei: ihr eigenhändig umgebauter, fast 30 Jahre alter Camper, ein Platz mit Blick aufs Wasser und zwei Bäume, um die Hängematte aufzuhängen.

Produzent von „Tietjen campt - der Roadtrip“ ist beckground TV.

Das sagen die Beteiligten über ihren gemeinsamen Campingtrip – Zitate

Bettina Tietjen

Was war die besondere Herausforderung bei dieser 4. Staffel?

Auf jeden Fall das Wetter. Die ersten drei Tage hat es geregnet, gestürmt und es war kalt. Eigentlich typisch norddeutsches Juniwetter, aber nicht gerade das, was man sich beim Campen wünscht. Wir mussten ständig Schirme und Regenjacken ein- und auspacken, bei Zora hat‘s reingeregnet und Reginas Markise wurde vom Sturm zerlegt. Harte Prüfung vor allem für Neucamper.

Welcher Deiner Mitcamper hat dich am meisten überrascht?

Sven Martinek. Ich kannte ihn seit Jahren als Gast in meinen Sendungen und fand ihn zwar sympathisch, aber die Gespräche blieben doch an der Oberfläche. Während unserer Reise hat er sich als sehr selbstreflektierter, nachdenklicher und auch spiritueller Mensch entpuppt. Außerdem ist er ein Füllhorn an Witzen und lustigen Reimsprüchen.

Was war der schönste Moment?

Der schönste Moment war für mich in Amsterdam, als die Sonne endlich herauskam und sich entschieden hat, zu bleiben. Das hat uns alle beflügelt und wir sind beglückt in die Stadt gezogen, um uns zu vergnügen und bei Einbruch der Dunkelheit in einer Karaokebar zu landen.

Was war der lustigste Moment?

Für mich eindeutig unser Scharade-Abend. Zuerst hat Sven Evelyn mit seiner Clownsmaske zu Tode erschreckt und dann haben wir uns alle an Pantomime-Kunst selbst übertroffen. Habe lange nicht mehr so gelacht!

Lief alles glatt oder gab es auch Momente, in denen du verzweifelt warst?

Als Zora am ersten Morgen weinend vor mir stand, weil sie nachts so sehr gefroren und kein Auge zugetan hatte, war ich kurz ratlos und habe mich gefragt, ob Norderney im Juni wirklich eine gute Idee war...

Was ist dein Tipp bei schlechtem Wetter?

Augen zu und durch. Regenjacke an, sich unter der Markise zusammenrotten und sich gegenseitig Schwänke aus dem Leben erzählen. Hat funktioniert.

Was war dein Highlight auf der Route?

Eigentlich war die ganze Route ein Highlight. Aber der Trip mit dem Schnellboot zu den Seehunden und direkt danach unser letzter Abend am menschenleeren Strand von Zeeland inklusive traumhaftem Sonnenuntergang – das war schon unvergesslich schön.

Regina Halmich

Danke für diese Reise und ich muss sagen, ich werde mit Sicherheit jetzt nicht die Camperin, aber ich habe es auch überhaupt nicht bereut. Und ich könnte mir auch vorstellen, nochmal wirklich so eine Tour zu machen. Ich verstehe jetzt auch dieses Camping-Gefühl, ich habe schon gespürt, diese Freiheit, die man hat, diese Flexibilität, das ist schon wirklich was Tolles.

Jochen Schropp

Da ich ja ein sehr naturverbundener Mensch bin, weiß ich, dass ich auf jeden Fall nicht zum letzten Mal auf dem Campingplatz war. Ich glaube, es gibt nichts Schöneres als im Moment zu sein. Und wir waren sehr häufig, wenn wir natürlich auch viel auf Reisen waren und es immer wieder weiterging, waren wir trotzdem sehr häufig in dem Moment, der uns gegeben wurde. Und das war einfach richtig schön.

Sven Martinek

Was man merkt und was man zu spüren bekommt: Man braucht nicht viel. Also mein Highlight: Ich konnte mit einem Olympioniken und so einem starken Mann trainieren gehen. Auch mit einer Weltmeisterin mal ein kurzes Training gemacht, das war super. Ich bin immer jeden Abend richtig ein bisschen glücklich ins Bett gegangen.

Matthias Steiner

Was bei mir als gelernter Handwerker und vor allem Stahlarbeiter geblieben ist, ist tatsächlich die Werft. (Anm. d. Red.: Die Gruppe hat die Meyer Werft in Papenburg besucht) Es war wirklich beeindruckend und überraschend, dass man das auf dieser Reise erlebt hat. Das war so mein tatsächliches Highlight, was im Kopf bleibt.

Evelyn Weigert

Ich blicke sehr positiv zurück. Ich hatte Respekt vor der Sache, ich war noch nie campen. Ich weiß, was meine Problemchen sind. Campen ist Freiheit, solange man nicht aufs Klo muss.

Sendetermine: Ab Freitag, 28. August, in der ARD Mediathek sowie ab demselben Tag, immer freitags, um 21.15 Uhr im NDR Fernsehen.

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