Gerlinde Groitl übernimmt Helmut-Schmidt-Gastprofessur an der Johns Hopkins University | DAAD-Lehrstühle USA
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Gerlinde Groitl übernimmt Helmut-Schmidt-Gastprofessur an der Johns Hopkins University
Prof. Dr. Gerlinde Groitl, Politikwissenschaftlerin an der Universität Regensburg, übernimmt ab diesem Wintersemester die renommierte Helmut-Schmidt-Gastprofessur am „Henry A. Kissinger Center for Global Affairs“ der Johns Hopkins University in den USA. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert den Gastlehrstuhl aus Mitteln des Auswärtigen Amts.
Bonn/Baltimore, 27.8.26
„Mit Gerlinde Groitl konnten wir erneut eine renommierte Expertin für Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie transatlantische Beziehungen für die Helmut-Schmidt-Professur gewinnen. Sie wird ihre Expertise an einer der führenden Forschungsuniversitäten der Vereinigten Staaten einbringen und den transatlantischen wissenschaftlichen Dialog in einer herausfordernden Zeit stärken. Ihre Perspektiven auf geopolitische und strategische Fragen werden wichtige Impulse für die aktuelle sicherheitspolitische Debatte geben“, sagte Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, Präsident des DAAD.
Expertin für Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Groitl ist habilitierte Politikwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten USA, Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Strategiestudien sowie Großmachtkonkurrenz. Sie leitet das ISS Institut für Sicherheit und Strategie in München und lehrt Internationale Politik an der Universität Regensburg. Zuvor war sie an den Universitäten Freiburg und Passau tätig. Wissenschaftliche Gastaufenthalte führten sie unter anderem an die Johns Hopkins University, die London School of Economics und die Masaryk-Universität in Brünn.
Helmut-Schmidt-Gastprofessur
Die Helmut-Schmidt-Gastprofessur am „Henry A. Kissinger Center for Global Affairs“ der „Johns Hopkins University School of Advanced International Studies“ (SAIS) wird seit 2018 vom DAAD mit Mitteln des Auswärtigen Amts gefördert. Der Gastlehrstuhl wurde zu Ehren des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Helmut Schmidt eingerichtet und erinnert an seine Freundschaft mit dem ehemaligen US-Außenminister Henry Kissinger. Die Gastprofessur wird mit einer Wissenschaftlerin oder einem Wissenschaftler einer deutschen Universität oder Forschungseinrichtung besetzt und fördert die transatlantische akademische Zusammenarbeit. Neben der Gastprofessur unterstützt der DAAD zwei Postdoktorandenstellen an der Universität. Zudem werden Publikationen und Veranstaltungen gefördert, darunter eine Konferenz in Deutschland.
Johns Hopkins University
Die 1876 gegründete Johns Hopkins University zählt zu den renommiertesten Wissenschaftsinstitutionen der USA und blickt auf Verbindungen zu derzeit rund 30 Nobelpreisträgern und Nobelpreisträgerinnen zurück. Die „School of Advanced International Studies“ (SAIS) ist Teil der Universität und vermittelt Masterstudierenden und Promovierenden an den Standorten Bologna (Italien), Nanjing (China) und Washington, D.C. (USA) eine umfassende Perspektive auf internationale Beziehungen und die Herausforderungen der globalisierten Welt. Das 2016 gegründete „Henry A. Kissinger Center for Global Affairs“ bringt international renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Außenpolitik und internationale Sicherheit zusammen. Aktuelle Forschungsthemen des Centers sind unter anderem die Rückkehr der Großmachtpolitik, China und der Einfluss von neuen Bedrohungen wie dem Klimawandel, künstlicher Intelligenz und Cyberkriegsführung auf die internationalen Beziehungen.
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Hinweis für Medienschaffende
Gerlinde Groitl steht für Presseanfragen gern zur Verfügung. Bitte bedenken Sie bei Anfragen die Zeitverschiebung von minus sechs Stunden.
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Weiterführende Links
https://kissinger.sais.jhu.edu/programs/daad-program/
https://kissinger.sais.jhu.edu/people/ggroitl/
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Referatsleiterin Projektförderung deutsche Sprache und Forschungsmobilität –·P33
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