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DAAD startet Pilotprogramm für Start-ups, Gründerinnen und Gründer

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DWIH Innovate

DAAD startet Pilotprogramm für Start-ups, Gründerinnen und Gründer

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) unterstützt mit einem im Netzwerk der Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH) angesiedelten Pilotprogramm gründungsinteressierte Studierende, Forschende sowie Teams von wissenschaftsbasierten Start-ups bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsideen. Mit dem Programm „DWIH Innovate“ sollen Geförderte internationale Praxiserfahrungen sammeln und Verbindungen zu führenden Innovationsökosystemen weltweit knüpfen. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanziert das Programm bis Ende 2029 mit zunächst knapp drei Millionen Euro. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit den fünf durch das Auswärtige Amt geförderten DWIH in Brasilien, Indien, Japan und den USA (zwei Standorte).

Bonn, 20. August 2026

„Die Innovationskraft des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Deutschland lebt von exzellenter Forschung, unternehmerischem Denken und internationaler Vernetzung. Mit ‚DWIH Innovate‘ ermöglichen wir wissenschaftlichen Talenten und Start-up-Teams aus Deutschland einen ersten Zugang zu wichtigen Innovationsökosystemen weltweit. Die dort gewonnenen Erfahrungen, Kompetenzen und Netzwerke sollen dabei helfen, Gründungsvorhaben in Deutschland zu beschleunigen und das Innovationsgeschehen bei uns im Land zu stärken“, sagte DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee.

Module für Start-ups und junge Forschende

„DWIH Innovate“ richtet sich an zukünftige Gründerinnen und Gründer sowie Mitglieder wissenschaftsbasierter Start-ups an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Auch Masterstudierende, Promovierende und Postdocs deutscher Hochschulen können teilnehmen. Das Pilotprogramm bietet zwei Fördermodule für verschiedene Zielgruppen an.

Kurzaufenthalte in Gründungs-Hotspots

Im Modul „Vernetzung und Kompetenzbildung“ erhalten Gründerinnen und Gründer sowie Start-up-Teams die Möglichkeit, die weltweit bekannten Innovations- und Gründungsszenen an den DWIH-Standorten Neu-Delhi, New York, San Francisco, São Paulo und Tokyo kennenzulernen. Bis zu zweiwöchige Aufenthalte sollen den Geförderten den Einstieg in die jeweiligen Innovationsökosysteme erleichtern. Vor Ort treffen sie Mentorinnen und Mentoren, besuchen Inkubatoren und Innovationszentren und kommen mit lokalen Start-up-Communities in Kontakt. So sollen sie Impulse für die Weiterentwicklung ihrer Gründungsvorhaben in Deutschland gewinnen.

Interessierte können sich bereits für die DWIH-Standorte Neu-Delhi, San Francisco und Tokyo bewerben. Weitere Standorte folgen.

Praktika in innovativen Unternehmen

Das Modul „Praktika“ ermöglicht Masterstudierenden, Promovierenden und Postdocs zwei- bis sechsmonatige Aufenthalte bei technologieorientierten Start-ups oder Innovationszentren in Brasilien, Indien, Japan oder den USA. Die Geförderten sammeln während dieser Zeit praktische Erfahrungen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Unternehmertum und Technologieentwicklung. Sie erweitern Kenntnisse im Wissenstransfer aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen und knüpfen internationale Kontakte, die gewinnbringend für spätere Unternehmungen sein können.

Interessierte können sich ab Januar 2027 für das Modul bewerben.

Hintergrund

Die DWIH

Die Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH) sind ein Zusammenschluss deutscher Wissenschaftsorganisationen, Hochschulen und der forschenden Wirtschaft. An fünf Standorten weltweit ermöglichen die DWIH einen gemeinsamen Auftritt deutscher Innovationsträger, bieten ein Schaufenster für die Leistungsfähigkeit deutscher Forschung und vernetzen diese mit Kooperationspartnern vor Ort. Die Geschäftsstelle für die DWIH liegt im DAAD, der für die Koordination des Netzwerks und die Arbeit der DWIH vor Ort zuständig ist.

Das DWIH-Netzwerk

Die Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser in Neu-Delhi, New York, San Francisco, São Paulo und Tokyo bilden die internationale Plattform für das neue Programm. Sie vernetzen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups und vermitteln Einblicke in unterschiedliche Innovationskulturen und Transferstrukturen. „DWIH Innovate“ nutzt diese Netzwerke, um den internationalen Wissens- und Technologietransfer an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu stärken. Das Programm orientiert sich an den Schlüsseltechnologien der Hightech Agenda. Im Mittelpunkt stehen Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Gesundheit, Klimaschutz und Energieversorgung.

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Weitere Informationen

Bei Fragen wenden Sie sich an

Dr. Berenike Schröder

Referatsleiterin K22 – Internationales Forschungsmarketing / DWIH-Geschäftsstelle

DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst

+49 228 882-8697

b.schroeder@daad.de

Presse-Kontakt

Michael Flacke

Pressesprecher

+49 228 882-454

presse@daad.de

Diese Presseinformationen werden Ihnen bereit gestellt von DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V., Pressestelle, Kennedyallee 50, 53175 Bonn; +49 228 882-454, presse@daad.de