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Westfalenpost: Dynamische Dämpfer Warum die Renten kaum steigen

Hagen (ots)

Von Rudolf Limpinsel
Die Einführung einer dynamischen Rente 1957 - die Altersbezüge 
steigen mit den Löhnen - war die folgenreichste sozialpolitische 
Neuerung der Nachkriegszeit. Der Generationenpakt Kinder - Arbeitende
- Ruhegeldempfänger ist gefährdet, seitdem unklar ist, ob die 
nachwachsende Generation fähig und willens ist, Bürden zu tragen, die
ihr zugedacht sind.
 Zaghaft hat die Politik versucht, einzugreifen. Seit 1991 ist nur 
der Anstieg der Nettolöhne für Rentenerhöhungen maßgeblich, seit 2001
werden Rentenerhöhungen um Aufwendungen für Privatvorsorge gekappt. 
Seit 2005 gibt es mit dem Nachhaltigkeitsfaktor einen weiteren 
Rentendämpfer, der das Verhältnis von Beitragszahlern und Empfängern 
in Beziehung setzt.
 Politik wäre es, zu sagen, wie Anwartschaften künftiger Rentner 
gesichert werden - und wer dies wie zu finanzieren hat. Denn Kapital 
ist in diesem Verteilsystem nicht aufgebaut worden.  Ob es 2007 eine 
Rentenerhöhung geben wird, ist dagegen reine Mathematik.

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