Das könnte Sie auch interessieren:

Sensationssieg! Jimi Blue Ochsenknecht und Max Hopp gewinnen die "Promi-Darts-WM 2019" gegen Weltmeister van Gerwen und Rafael van der Vaart

Unterföhring (ots) - Spektakuläres Länderduell bei der "Promi-Darts-WM 2019" auf ProSieben! Am Ende eines ...

Was die PR-Elite besser macht als der Durchschnitt: Exzellenz in der Unternehmenskommunikation

Hamburg (ots) - Was unterscheidet einen durchschnittlichen von einem herausragenden Kommunikationsprofi? Vier ...

Handball-WM 2019: Deutschland gegen Frankreich am Dienstag live im ZDF

Mainz (ots) - Nach den beiden überzeugenden Auftritten gegen Korea und Brasilien sowie dem heutigen Spiel gegen ...

21.01.2011 – 22:00

Neue Osnabrücker Zeitung

Neue OZ: Kommentar zu Krupp

Osnabrück (ots)

Eine Ära geht zu Ende

Zwölf Jahre an der Spitze eines DAX-Konzerns - damit steht Ekkehard Schulz im Moment einsam und ganz oben auf der Liste. Aber nach dieser langen Zeit ist nun auch für ihn der Moment des Abschieds von seinem Spitzenposten gekommen und auch endgültig vom Ingenieursberuf, für den der gelernte Hütteningenieur noch unlängst bei jungen Leuten engagiert Werbung machte. Eine Ära geht zu Ende.

Schulz sieht sein Unternehmen nach der Krise wieder auf gutem Weg. Er hatte es nach der Fusion von Thyssen und Krupp zu einem der Topverdiener unter den deutschen Konzernen gemacht, die nach dem Zusammenschluss aufgelaufenen horrenden Schulden 2007 praktisch auf null reduziert. Freilich auf Kosten Zigtausender Arbeitsplätze, wobei er als Verhandlungspartner auch nach Meinung des Betriebsrates "hart, aber fair" vorging.

Die weltweite Krise ab Herbst 2008 traf vor allem die Stahlbranche hart. Die neuen Konzernwerke in den USA und Brasilien kosteten mit rund zehn Milliarden Euro deutlich mehr als gedacht - ein dicker Brocken auch für ThyssenKrupp.

Der neue Chef Heinrich Hiesinger tritt ein schweres Amt an. Allerdings hat er auch als Nicht-Stahlfachmann Rückendeckung von Aufsichtsratschef Gerhard Cromme und, was viel wichtiger ist, vom Konzern-Granden Berthold Beitz. Dieser hält mit seinen 97 Jahren und als Chef der Krupp-Stiftung im Hintergrund immer noch viele Fäden in der Hand.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Neue Osnabrücker Zeitung
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Neue Osnabrücker Zeitung