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Saarbrücker Zeitung: EKD-Ratsvorsitzender Huber: Fans sollen ruhig für die Nationalelf beten - Fußball ist aber keine Ersatzreligion

    Saarbrücken (ots) - Fußballfans sollen nach Ansicht des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber, ruhig für das Weiterkommen der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft beten. "Beim Gebet gibt es keine Zensur", sagte Huber der "Saarbrücker Zeitung" (Samstagausgabe). "Es hilft in allen Lebenslagen."

    Das Gebet sei so wichtig "wie das harte Training und die zielgerichtete sportliche Vorbereitung", betonte Huber. Gleichzeitig warnte er: "Wer Fußball zur Ersatzreligion macht, macht einen großen Fehler." Religion habe mit Fragen zu tun, die der Fußball nicht beantworten könne.

    Er hoffe, dass die Fans ihre Begeisterung auf guten Fußball richteten "und gegenüber der kommerziellen Vermarktung ihre Freiheit behalten". Den durch die WM entstandenen neuen Patriotismus in Deutschland bezeichnete Huber "als ein friedliches und freundliches Fest".

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