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Märkische Oderzeitung: zu Papst-Enzyklika

    Frankfurt/Oder (ots) - Benedikt XVI. hält mit seiner ersten Enzyklika unmissverständlich an der Linie seines Vorgängers Papst Johannes Paul II. fest. Sicher, dass Liebe immer mehr zum reinen Sex verkommt, dass der Mensch zur Ware wird, ist zu Recht beklagenswert. Doch warum bleibt die Verhütung immer noch im Ruche der Abtreibung? Und was ist mit Geschiedenen oder Wiederverheirateten oder mit Menschen, die sich treu sind, ohne dass sie verheiratet sind? Natürlich darf und soll ein Papst nicht die monogame Ehe in Frage stellen. Nur was machen die, bei denen das gescheitert ist? Zudem: Wenn der Eros tatsächlich von der Schöpfung her den Menschen einzig auf die Ehe verweist, dann kann das Bedürfnis nach körperlicher Liebe dieser Menschen nur in Sünde enden. Das ist eine weltfremde Sicht, die auch Gutmeinenden nur schwer zu vermitteln ist.+++

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