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Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zum Geldvermögen der Deutschen

Frankfurt/Oder (ots) - Die Betrachtung über den Reichtum eines Landes kommt nicht ohne die Frage nach der Verteilungsgerechtigkeit aus, die in Deutschland - aber in welchem Land ist sie das nicht? - krasse Verzerrungen aufweist. So kommen die obersten zehn Prozent auf rund 60 Prozent der Vermögen. Allerdings bestreiten auch rund 30 Prozent der obersten Einkommensbezieher etwa 80 Prozent aller Steuern, während am anderen Ende viele - das sind immerhin die Hälfte aller Haushalte - mit dem Fiskus überhaupt nichts zu tun haben.  Intensives Nachdenken darüber, wie Vermögen zur Finanzierung öffentlicher Ausgaben herangezogen werden können, ist so legitim wie notwendig. Die Debatten wären allerdings leichter zu führen, wenn sie weniger ideologisch aufgeladen wären. Mit der bloßen Umleitung von Vermögen, wie sich manche das vorstellen, wird indes nur eine staatliche Alimentation in Gang gesetzt, die soziale Probleme nicht beseitigt, sondern zementiert.

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