Landeshauptstadt Düsseldorf

Expo 2010 - Düsseldorf punktet in Shanghai als lebenswerte Stadt und Wirtschaftsstandort
Über 11 000 Besucher täglich besuchten den Düsseldorf-Pavillon

Düsseldorf (ots) - Am 31. Oktober endete die bisher größte Weltausstellung in Shanghai. 73 Millionen Besucher zählten die Organisatoren. Unter dem Motto "Better City - better Life" beteiligten sich ingesamt 246 Länder, Städte und Organisationen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf präsentierte dort ihre erfolgreiche und unverwechselbare Mischung aus "Business" und "Lifestyle" am Rhein. Genau 2.064.986 Besucher, mehr als 11.000 täglich, kamen zum Düsseldorf-Pavillon; Zahlen, die sämtliche Erwartungen übertrafen. Zum Vergleich: den deutschen Nationen-Pavillon, einen der beliebtesten auf der Expo, besuchten vier Millionen Menschen.

"Für die Landeshauptstadt Düsseldorf war die Expo 2010 in Shanghai ein großer Erfolg", resümiert Oberbürgermeister Dirk Elbers. "Wir konnten viele Kontakte knüpfen, den Bekanntheitsgrad Düsseldorfs in China steigern und die Attraktivität der Stadt als internationaler Wirtschaftsstandort und Tourismusziel mit hoher Lebensqualität deutlich machen. Wir haben die sechs Monate intensiv genutzt und vielversprechende Gespräche geführt."

Der Düsseldorf-Pavillon und die Präsenz auf der Expo waren ein halbes Jahr lang Informationszentrum für chinesische Besucher sowie Plattform und Ausgangspunkt für die China-Aktivitäten der Stadt Düsseldorf. Ziel war es, Düsseldorf als Tourismusziel und Wirtschaftsstandort in China noch bekannter zu machen. Die Angebote am Stand mit ihrer gelungenen Mischung aus Unterhaltung und Information kamen bei den überwiegend chinesischen Besuchern gut an: das Düsseldorf-Quiz, der acht Meter breite Multi-Touch-Screen, der die Stadtgeschichte darstellte, das virtuelle Drachenbootrennen sowie die Ausstellungsflächen zum MedienHafen und zur Rheinuferpromenade waren stets dicht umlagert.

Düsseldorf in chinesischen Medien gut vertreten

Mit einer umfassenden Pressearbeit vor Ort ist es gelungen, eine große Zahl von Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern in China für Düsseldorf zu interessieren. Mit etwa 20 Beiträgen berichteten überregionale TV-Sender, unter anderem der größte chinesische Sender CCTV, sowie 40 Online-TV-Sender und etwa 20 Radiostationen über den Auftritt der Landeshauptstadt. Etwa 220 Artikel über Düsseldorf sind in chinesischen Tageszeitungen erschienen, drei Viertel davon in überregionalen Blättern. Dazu gehörten die China's Daily, die China Trade News, International Business Daily und die People's Daily. People's Daily (Auflage etwa 3 Millionen Exemplare) schickte sogar einen Journalisten nach Düsseldorf, wo er sich vor Ort über die Projekte Rheinufertunnel und MedienHafen informierte. Von Oberbürgermeister Dirk Elbers ließ er sich die gegenwärtigen Planungen und zukünftigen Projekte erläutern.

Wirtschaftsförderung im Kontakt mit potenziellen Investoren

Seine Dienstreisen zur Expo nutzte Oberbürgermeister Dirk Elbers, um Kontakte zu chinesischen Unternehmen zu knüpfen und auszubauen. Neben Netzwerkveranstaltungen mit chinesischen und Düsseldorfer Firmen standen unter anderem Besuche bei dem Telekommunikationsunternehmen Huawei, einem der größten Investoren mit Europazentrale in Düsseldorf, auf dem Programm. Auch neue Investoren konnten für die Landeshauptstadt interessiert werden. Besonders das Thema "Mobile" wurde in Shanghai für Düsseldorf besetzt: Auf dem "Mobile Monday Shanghai" am 20. September, einer Branchenveranstaltung, die die Wirtschaftsförderung zusammen mit lokalen Vertretern des Mobilfunk-Netzwerkes in Shanghai organisierte, präsentierte sich Düsseldorf als die deutsche "Mobile Capital" vor rund 70 Vertretern chinesischer Mobil-Kommunikationsunternehmen. Mit mehreren Unternehmen wurden vielversprechende Kontakte geknüpft, an die sich in den folgenden Wochen weitere Gespräche anschlossen. "Wir sind zuversichtlich, dass die hervorragenden Standortbedingungen für Unternehmen der Mobile-Branche überzeugende Argumente sind und wir interessante Investoren nach Düsseldorf holen können", resümiert OB Elbers die Kontakte.

Architektur, Kunst, Kultur und Sport: Vielfalt der Stadt präsentiert

Mit dem Konzept, über die Laufzeit der Weltausstellung sechs Schwerpunkte in Form von Thementagen zu setzen, wurden Möglichkeiten geschaffen, den Standort Düsseldorf mit all seinen Facetten umfassend vorzustellen. Und auch der Ansatz, über das Messegelände hinaus zu gehen, ergab weitere Räume für die Präsentation Düsseldorfer Themen: In der Architekturausstellung "Architecture made in Düsseldorf" vom 19. September bis zum 17. Oktober stellte die Landeshauptstadt ihre architektonischen Landmarken wie den ISS-Dome, das GAP 15 und den Viktoria-Turm wie auch die erfolgreichen Projekte der Gegenwart und Zukunft wie den Kö-Bogen und den Vodafone-Campus vor. Der Stararchitekt des Kö-Bogens, Daniel Libeskind, war eigens aus New York angereist, um bei der Ausstellungseröffnung vor chinesischen und deutschen Gästen dieses Highlight-Projekt für Düsseldorf zu präsentieren.

"Düsseldorf ist Standort für Spitzenarchitekten und Spitzenarchitektur. Es ist naheliegend, diese Ausstellung während der Expo in Shanghai zu zeigen. Denn Nachhaltigkeit geht immer auch mit Hochwertigkeit, vom Konzept bis zur Realisierung, einher und das wird mit den ausgestellten Beispielen deutlich gemacht", erklärt OB Elbers.

Die Fotoausstellung des Düsseldorfer Theatermuseums im Shanghaier Liu Haisu Museum vom 11. bis 27. Juni war ebenfalls eine interessante Ergänzung des Angebotes. "Augenblicke der Kunst" hieß die Ausstellung mit Fotos aus der Zeit zwischen 2000 und 2002, die jenseits konkreter Aufführungen die Atmosphäre "Theater" von den Werkstätten über die Garderoben und Hinterbühnen bis an die Rampe und vor den Vorhang auf einzigartige Art spürbar machten.

Düsseldorfs Städtepartnerschaft mit Chongqing, der mit 32 Millionen Einwohnern größten Stadt der Welt, die sich ebenfalls eine Woche auf der Expo präsentierte, wurde durch gemeinsame Konzerte von Musikern des Chongqinger Symphonieorchesters mit den Symphonikern der Landeshauptstadt und den Musikstudenten der Robert-Schumann-Hochschule erlebbar gemacht. Mit Vertretern der Chongqinger Stadtregierung wurde die gemeinsame Zeit in Shanghai genutzt, um künftige Projekte zu besprechen. Neben den Wirtschaftskontakten soll hier die kulturelle Zusammenarbeit ausgebaut werden.

Mit dem Kulturtag am 13. Juni, an dem Düsseldorf seine reiche kulturelle Tradition für die Standbesucher lebendig werden ließ und dabei an den Dichter Heinrich Heine und den Komponisten Robert Schumann erinnerte, ist hier eine der erfolgreichsten Veranstaltungen am Düsseldorfer Expo-Stand genannt. 23 800 Pavillongäste genossen die musikalischen Darbietungen. Begeistert wurden die Zuschauer auch von der "Brand New Dance Company", die ihre Tanzkünste zu tiefen Hip-Hop-Bässen zeigte. Klassik traf an diesem Tag Moderne.

Düsseldorf-Tag mit Weltrekord für das Guinnessbuch

Ein weiterer besonders erfolgreicher Tag war der "Düsseldorf-Tag" am 21. September. Während das Düsseldorfer Showorchester "Swinging Fanfares" gemeinsam mit der "Band ohne Bart" Stimmung auf der Freilichtbühne vor dem Düsseldorfer Pavillon machte, mischte sich das amtierende Karnevals-Prinzenpaar, Venetia Janine und Prinz Dirk, unter das Volk und faszinierte die chinesischen Gäste. Derweil stellte im Düsseldorfer Pavillon der Düsseldorfer Tischtennisstar Timo Boll - nach einem kurzen Aufwärmspiel mit Oberbürgermeister Elbers - gemeinsam mit 100 chinesischen Schülerinnen und Schülern aus Shanghai einen neuen Weltrekord für das Guinessbuch der Rekorde auf. Unter den Augen von viel Prominenz gelang den Sportlern ein ununterbrochener Ballwechsel, den Timo Boll an- und alle 100 Mitstreiter weiterspielten.

Düsseldorf-Pavillon ein beliebter Treffpunkt

Der Düsseldorf-Pavillon war in den sechs Monaten der Expo auch Treffpunkt und Ziel von Vertretern großer Düsseldorfer Unternehmen wie von L'Oreal, Henkel und Metro, von hochrangigen Politikern wie dem damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler, und von zahlreichen Delegationen anderer auf der Expo vertretener Städte. Natürlich nutzten auch die Vertreter aus den anderen deutschen Teilnehmerstädten Hamburg, Bremen, Köln und Freiburg, die Gelegenheit, die Düsseldorfer Kollegen am Stand zu besuchen und sich über ihre Erfahrungen auf der Expo und in China auszutauschen.

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