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Sonntagsschutz auch bei der WM
Kolpingwerk fordert bundeseinheitliche Regelung

    Köln (ots) - "Der Sonntagsschutz ist gerade auch aus familienpolitischen Gesichtspunkten ein zentrales Anliegen des Kolpingwerkes Deutschland", erklärte der Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes, Thomas Dörflinger (MdB) in Berlin.

    Dörflinger unterstützt damit eine Anregung des Vorsitzenden der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Karl-Josef Laumann. Dieser hatte bei der Veranstaltung zum 60-jährigen Jubiläum der CDA am Wochenende eine bundeseinheitliche Regelung zum Sonntagsschutz gefordert. Eine solche sei, so Dörflinger, sinnvoll, da unterschiedliche Öffnungszeiten in einigen Ländern eine Sogwirkung haben würden. "Dann wird es nicht lange dauern, bis auch die Bundesländer mit strengeren Ladenschlussvorschriften ihre Ladenöffnungszeiten um der Wettbewerbsfähigkeit willen gleichfalls freigeben."

    Dörflinger forderte die Geltung des Sonntagsschutzes auch während der Fußball-Weltmeisterschaft. "Die Bürger und ganz besonders auch unsere Kolpingmitglieder sollten während des Sportereignisses die Macht des Konsumenten ausspielen und keine Einkäufe außerhalb der normalen Verkaufszeiten tätigen", erklärte der Bundestagsabgeordnete. Nötiger als zusätzliche Einkaufszeiten seien am Sonntag Freiräume für das Familienleben. "Familien benötigen nicht nur finanzielle und institutionelle Unterstützung, sondern auch und vor allem planbare gemeinsame Freizeit. Daher dürfen die Arbeitszeiten nicht immer beliebiger werden."

Pressekontakt: Kolpingwerk Deutschland Heinrich Wullhorst Referent für Öffentlichkeitsarbeit und innerverbandliche Kommunikation Kolpingplatz 5-11 50667 Köln Tel: (0221) 20701-241 Mobil: (0179) 6638717 E-Mail: heinrichwullhorst@kolping.de Homepage: www.kolping.de

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