Kerntechnische Gesellschaft e.V.

Wiedergewählte KTG-Vorsitzende fordert Ende der energiepolitischen Flickschusterei

Frankfurt am Main (ots) - Nach ihrer heutigen Wiederwahl unterstrich die KTG-Vorsitzende Dr. Astrid Petersen die anhaltende Bedeutung der Kernenergie für die Versorgungssicherheit und die klimafreundliche Stromproduktion in Deutschland. Gleichzeitig forderte sie eine umfassende Energie-Agenda ohne ideologische Denkverbote: "Es muss endlich Schluss sein mit der seit drei Jahren vorherrschenden energiepolitischen Flickschusterei. Die großen Konsens-Entscheidungen der letzten Jahre wurden unter Vorspiegelung falscher Tatsachen herbeigeführt. Die sogenannte Energiewende ist nicht für ein paar Kugeln Eis zu haben und ihre heutige Ausgestaltung überfordert sowohl die vorhandenen Marktmechanismen und -strukturen, als auch die real verfügbare Infrastruktur. Die Physik lässt sich nun mal nicht täuschen."

Dr. Petersen zeigte sich zudem erfreut über die stabile Mitgliederentwicklung der KTG und das lebendige Vereinsleben. "Die mehr als 2.500 in der KTG organsierten Fachleute möchten auch weiterhin ihren Sachverstand einbringen und Verantwortung übernehmen für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung - in Deutschland und auch weit darüber hinaus".

In ihrer Mitgliederversammlung am 6. Mai 2014 in Frankfurt am Main hat die Kerntechnische Gesellschaft e.V. Dr. Astrid Petersen (45) in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt. Die Physikerin aus Essen steht seit Mai 2011 an der Spitze der KTG. Dr. Petersen ist nach dem Studium der Physik und anschließender Promotion seit 1998 in der Kerntechnik tätig. Nach Stationen bei Siemens/KWU sowie der daraus hervorgegangenen Framatome ANP wechselte sie 2002 zur GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH, Essen. Bereits während des Studiums begann Dr. Petersen, sich in der KTG zu engagieren. Als Vorstandsmitglied hat sie bereits vielfältige Aufgaben übernommen, zuletzt seit 2009 als stellvertretende Vorsitzende.

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