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Heizungsbranche: Brauchen schnell klares und praktikables neues Heizungsgesetz
Berlin (ots)
Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie hat die Bundesregierung aufgefordert, ein Heizungsgesetz vorzulegen, das einfacher ist als die bisherige Regelung.
Der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Markus Staudt, sagte am Dienstag im rbb24 Inforadio, man erwarte von der Bundesregierung, dass sie die bisherigen Regelungen "mindestens praktikabler macht". Bislang müssten sehr viele Pflichten eingehalten werden: "Da blickt kaum einer durch. Also, wir brauchen ein einfachereres, ein schlankeres Gesetz, das am Ende den Menschen [...] Hilfestellung gibt, wie sie effizient und klimaschonend ihre Gebäude beheizen können".
Laut Staudt hat das Heizungsgesetz der Ampel-Koalition viele Menschen verunsichert und dazu geführt, dass der Markt eingebrochen ist. Er kritisierte, dass die Debatte über das Gesetz sehr emotional geführt worden sei. Die Branche wolle "einfach mal wieder Ruhe, raus mit diesen Emotionen, die sich aufgestaut haben in diesen letzten Jahren. Die einen lieben die Wärmepumpe, die anderen hassen die Wärmepumpe und das ist überhaupt nicht Sinn und Zweck der Sache. Wir wollen zu einer fachlichen Auseinandersetzung beim Kunden: Was ist das beste Heizungssystem für ihn und sein Gebäude".
Das Interview zum Nachhören: https://ots.de/ENCtWU
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