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Mitteldeutsche Zeitung: zu Pilotenstreik

Halle (ots) - Im Fokus steht, dass sie Besitzstände verteidigen müssen: Die Regelungen für die Übergangsversorgung - das Geld, das für die Zeit zwischen dem Ende des aktiven Dienstes und dem Eintritt in die Rente gezahlt wird, in der Regel gut 100 000 Euro jährlich. Dafür wollen die Piloten streiken. Wie lange sie das durchhalten hängt auch ganz massiv von der öffentlichen Meinung ab. Und da haben sie schlechte Karten, angesichts der Debatte um einen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde (rund 16 000 Euro im Jahr) und angesichts der Tatsache, dass die Kollegen bei anderen Airlines teils erheblich weniger verdienen.

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