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Mitteldeutsche Zeitung: Gehälter Regierungsparteien planen mehr Transparenz

Halle (ots) - Mehr Transparenz in Unternehmen von Kommunen und des Landes - darauf zielt ein Vorstoß von CDU und SPD im Landtag ab. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). Während zwar die Gehälter von Bürgermeister und Landräten öffentlich einsehbar sind, ist bislang weitgehend unbekannt, welche Vergütungen Geschäftsführer und Aufsichtsräte kommunaler Tochterunternehmen bekommen. So verdienen nach MZ-Informationen Sparkassenvorstände mit 10_000 bis 12_000 Euro nahezu doppelt so viel wie Landräte, deren Gehalt bei rund 6_000 Euro liegt.

Auf Antrag der Koalitionsfraktionen soll die Regierung zunächst prüfen, ob Landeshaushalts- und Gemeindeordnung so geändert werden können, dass alle Unternehmen im Eigentum des Landes oder der Kommunen die Vergütung von Geschäftsführern, Vorständen und Aufsichtsräten einzeln veröffentlichen müssen. Betroffen wären auch Vorstände und Aufsichtsräte in öffentlichen Stiftungen und Anstalten, etwa dem MDR. Solche Regelungen gibt es bereits in Berlin und Nordrhein-Westfalen.

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