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Lausitzer Rundschau: zu: Bund und Wirtschaft verlängern Ausbildungspakt

    Cottbus (ots) - Es liegt in der Natur ihrer unterschiedlichen Interessenlagen: Während gestern die Vertreter von Industrie, Handel und Handwerk die Lage auf dem Lehrstellenmarkt eher rosarot malten, steckten Gewerkschaftsvertreter den Pinsel in den Topf mit der schwarzen Farbe. Die Wahrheit liegt eher in der Mitte. Und sie ist bitter genug. Zwar hatten im Oktober 2005 der damalige Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, die Bundesagentur für Arbeit und die Wirtschaftspartner des Ausbildungspaktes eine leichte Besserung am Lehrstellenmarkt festgestellt. Sie hatten auch versprochen, in einem Kraftakt dafür zu sorgen, dass alle Ausbildung Suchenden und ausbildungsfähigen jungen Menschen, die bis dato leer ausgegangen waren, am Ende einen Ausbildungsplatz bekommen. Einiges hat sich danach zwar noch bewegt. Aber längst nicht genug. Das ist bitter für alle, die ohne Lehrstelle geblieben sind. Für sie ist die Perspektive in einem ohnehin sehr angespannten Arbeitsmarkt doppelt düster. Der Ausbildungspakt ist sinnvoll. Doch es bilden noch immer zu wenig Betriebe aus. Hier gilt es im Dialog von Politik und Wirtschaft härter anzusetzen. Schön wäre es, wenn auch die Gewerkschaften endlich mit im Boot wären. Und an den Ländern ist es, sich verstärkt darum zu kümmern, dass die Ausbildungsreife von Jugendlichen zügig verbessert wird. Die sich aufhellende Konjunktur bietet für alle Beteiligten 2006 neue Chancen.


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