Finger weg von den Pensionen: GdP warnt vor Angriff auf Polizei
GdP empört: "Bas dringt auf Einbeziehung von neuen Beamten in die Rente"
Finger weg von den Pensionen: GdP warnt vor Angriff auf Polizei
Berlin. Die aktuellen Vorstöße zur Einbeziehung neuer Beamtinnen und Beamter in die gesetzliche Rentenversicherung, wie sie in der Rheinischen Post aufgegriffen werden, sind aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) völlig inakzeptabel und ein massiver Angriff auf die Verlässlichkeit staatlicher Zusagen. Der Bundesvorsitzende Jochen Kopelke äußert dazu:
"Die GdP hat bereits deutlich davor gewarnt: Wer die Pensionen für Polizeibeamtinnen und -beamte infrage stellt, gefährdet die Funktionsfähigkeit unseres Sicherheitsstaates. Statt die Attraktivität des Polizeiberufs zu stärken, werden Vertrauen und Perspektiven zerstört – in einer Zeit, in der wir dringend mehr Nachwuchs und Sicherheit im Polizeidienst brauchen.
Polizeidienst ist kein normaler Beruf. Er ist geprägt von besonderen Risiken, hoher körperlicher und psychischer Belastung sowie einem Einsatz rund um die Uhr – oft bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Diese Realität ignoriert, wer leichtfertig am bestehenden Versorgungssystem rüttelt.
Wir erwarten von der Politik, dass sie diese gefährlichen Debatten sofort beendet und sich klar zur besonderen Stellung von Polizei und Sicherheitsbehörden bekennt. Wer Sicherheit will, muss auch diejenigen absichern, die sie täglich gewährleisten.“
- - - - - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist die größte Interessenvertretung der Polizeibeschäftigten Deutschlands. Sie engagiert sich für ihre bundesweit über 210.000 Mitglieder, für die Zukunftsfähigkeit der Polizei sowie auf dem Gebiet der Sicherheits- und Gesellschaftspolitik.
Kontakt: gdp-pressestelle@gdp.de | 030-399921-113