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Großer Tag für Maja und Willi - 20. Mai ist "Weltbienentag"

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Düsseldorf (ots) - Anmoderationsvorschlag:

Sie sind klein, tragen schwarz-gelbe Ringelpullis und gelbe Pumphosen, sind ein bisschen pelzig und für ihren Honig und ihren Fleiß bekannt - die Rede ist natürlich von den Bienen. Und die haben jetzt ihren eigenen, großen Tag. Die Vereinten Nationen haben den 20. Mai nach langem Hin und Her zum ersten "Weltbienentag" erklärt. Das allerdings nicht, weil die kleinen Summer so niedlich sind. Der Grund ist eher besorgniserregend. Denn die Bienen werden immer weniger. Warum das uns alle betrifft und was wir dagegen tun können? Helke Michael hat sich mal schlau gemacht.

Sprecherin: Rund 560 Wildbienenarten gibt es in Deutschland. Etwa 300 davon sind vom Aussterben bedroht und stehen auf der sogenannten Roten Liste. Versiegelte Flächen, Monokulturen, fehlende Möglichkeiten zum Nisten und natürlich auch Insektengifte - alles das schadet dem kleinen, friedlichen Insekt. Mit verheerenden Folgen, warnt Dr. Thomas Hövelmann von der NABU-Naturschutzstation Münsterland.

O-Ton 1 (Dr. Thomas Hövelmann, 16 Sek.): Wenn wir nichts ändern, werden die Wildbienen weniger werden und zum Teil auch aussterben und damit auch die Tierarten und Gruppen, die davon abhängig sind als Nahrungsgrundlage wie Vögel und Fledermäuse. Es wird aber vor allem auch die Bestäubungsleistung der Wildbienen zurückgehen und die meisten unserer heimischen Pflanzen können ohne Bienen nicht überleben."

Sprecherin: Damit das nicht passiert, setzt sich auch der Artenschutz in Franken für die Wildbienen ein. Mit "Deutschlands Wilde Bienchen" hat der Verein sehr erfolgreich ein überregionales Projekt auf die Beine gestellt, das Menschen und Wildbienen näher zusammenbringt. Und natürlich ist hier Unterstützung jeder Art willkommen.

O-Ton 2 (Thomas Artur Köhler, 30 Sek.): "Wir machen hier alles ehrenamtlich. Dennoch sind wir natürlich höchst dankbar, wenn es Organisationen wie die Deutsche Postcode Lotterie gibt. Die tragen in unserem Fall die reinen Material- und Herstellungskosten der Projekte. Eine wirklich superklasse Ergänzung zu den vielen hundert Stunden an Ehrenamt, an Freizeit, die wir persönlich in die Projekte einbringen. Und ich denke, die hohe Qualität gerade der Projektreihe 'Deutschlands Wilde Bienchen' wird auch dahingehend sichtbar, dass wir mit der Prädikatsauszeichnung 'UN-Dekade biologische Vielfalt Preis' vor wenigen Tagen gewürdigt wurden."

Sprecherin: Freut sich der Projektverantwortliche Thomas Artur Köhler und er verrät, wie jeder von uns etwas dazu beitragen kann, die Wildbienen zu retten.

O-Ton 3 (Thomas Artur Köhler, 18 Sek.): "Verzicht von Giften im eigenen Garten, das Zulassen von wieder etwas mehr Wildnis vor der eigenen Haustür oder auch nur die Anlage eines speziellen Wildblumenkastens am Balkon kann eigentlich schon den Insekten nützen und weiterhelfen im ureigenen Interesse von uns allen. Denn Wildbienenschutz ist eigentlich auch Menschenschutz."

Abmoderationsvorschlag:

Mehr Infos zu Wildbienen und natürlich auch zum überregionalen Wildbienen-Projekt "Deutschlands Wilde Bienchen" gibt's auf www.artenschutz-franken.de. Und übrigens: Mit einem Los der Postcode Lotterie können Sie auch aktiv zum Schutz des bedrohten Insekts beitragen. Schauen Sie einfach mal auf www.postcode-lotterie.de.

Pressekontakt:

Nicolas Berthold und Sabine Haeßler
Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Deutsche Postcode Lotterie
Martin-Luther-Platz 28
D-40212 Düsseldorf
Telefon: +49 (0) 211 942838-32 / -39
Mobil Berthold: +49 (0) 172 3138886
Mobil Haeßler: +49 (0) 173 2596177
E-Mail: presse@postcode-lotterie.de

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