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Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Inflationsrate

Stuttgart (ots) - Die Blasen, die sich etwa an den Börsen oder auf Immobilienmärkten wie in Stuttgart bilden, sind gefährlich. Platzen sie, gefährden sie Sparvermögen und Altersvorsorge. Und zwar weit schlimmer als die seit langem ultraniedrigen Zinsen. Die EZB liegt daher richtig, wenn sie eine Inflationsrate von zwei Prozent für die EU anstrebt. Doch wie dahin gelangen? Der Weg fort vom Tal der Zinsen und Preise, von abenteuerlicher Geldvermehrung und tückischen Börsenindex-Rekorden wird nur frei durch solidere Staatsfinanzen. Schließlich ist es im Kern der Schuldenwahn in den meisten EU-Ländern, der die Euro-Krise 2008 ausgelöst hat und sie bis heute befeuert.

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