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06.07.2006 – 13:02

VDA Verband der Automobilindustrie e.V.

Automobilwirtschaft legt Zahlen für das erste Halbjahr 2006 vor und blickt ins zweite Halbjahr VDA-Präsident Prof. Dr. Bernd Gottschalk: "Wir haben allen Anlass, optimistisch zu bleiben!"

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    Frankfurt (ots)

    - Querverweis: Das Tonmaterial wird über ors versandt und ist unter
        http://www.presseportal.de/audio abrufbar -

    Anmoderation: Es ist gerade dieser Tage unübersehbar: wir Deutschen sind wieder stolz auf unser Land. Doch reichen Deutschlandflaggen an Autos und Millionen beim gemeinsamen WM-Public Viewing schon aus, um wieder für eine positive Stimmung im Land zu sorgen? Eine Antwort auf diese Frage wurde heute vom Verband der Automobilindustrie erwartet. Der VDA präsentierte heute Morgen in Frankfurt die Zahlen für das erste Halbjahr 2006 und wagte einen Ausblick auf das Gesamtjahr 2006. Der VDA erwartet in diesem Jahr mit 3,4 Millionen Neuzulassungen einen Produktions- und Exportrekord. Ein Rekord, der nicht vorgezogenen Käufen vor der Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar zu verdanken sein wird, sagte VDA-Präsident Prof. Dr. Bernd Gottschalk:

    1. O-Ton Prof. Dr. Bernd Gottschalk: Die MWSt-Einsparung durch einen vorgezogenen Kauf ist zwar ein gewichtiger rechenbarer Faktor, er sollte aber angesichts der bereits im Markt praktizierten Kreativität im Marketing qualitativ auch nicht überbewertet werden. (0'23)

    Besonders im Bereich Dieselfahrzeuge erwartet der Automobilverband eine Marktbelebung. Derzeit halten die deutschen Marken hier einen Anteil von 77 Prozent. Prof. Dr. Bernd Gottschalk

    2. O-Ton Prof. Dr. Bernd Gottschalk: Die Partikelfilter- und Feinstaub-Hysterie hat sich gelegt. Der Markt hat eine vorübergehende Delle, aber keine nachhaltige Strukturveränderung erfahren. Der "wissenschaftliche Nachweis", dass der Diesel einbricht und unter massiven Wertverlusten leiden würde, hat sich in Feinstaub und Rauch aufgelöst. Im bisherigen Jahresverlauf stieg der Absatz von Diesel-PKW um 4 %, während der Benziner stagnierten. Damit erreicht der Diesel-Anteil an den Neuzulassungen mit knapp 44 % ein Niveau, das sich um einen Prozentpunkt über dem  des ersten Halbjahres 2005 liegt. (0'38)

    In den nächsten fünf Jahren erwartet der Verband einen Dieselanteil von rund 50 %. Übrigens 86 % aller neu zugelassenen Diesel-PKW mit Filter sind deutsche Marken. Gottschalk appellierte an die Bundesregierung und an die Länder, die im Grundsatz beschlossene Förderung der Dieselfilter-Nachrüstung für Altfahrzeuge:

    3. O-Ton Prof. Dr. Bernd Gottschalk: Ich jedenfalls lege Wert auf die Feststellung, dass im Markt ein großes Angebot an Nachrüstlösungen von unseren Zulieferern zur Verfügung steht und längstens alle Vorkehrungen getroffen sind, damit eine breit angelegte Nachrüstaktion starten kann. Den vielen Worten sollten jetzt wirklich Taten folgen. (0'17)

    Haupthemmnis für eine bessere Konjunktur ist nach wie vor die hohe Belastung der Privat-Haushalte durch Steuern und Abgaben. Autofahren kostet heute bedingt durch die Verteuerung des Kraftstoffs und die Ökosteuer rund 30 % mehr als vor 10 Jahren. Trotzdem sieht VDA-Präsident Gottschalk das Jahr 2006 positiv:

    4. O-Ton Prof. Dr. Bernd Gottschalk: Wir haben allen Anlass, optimistisch zu bleiben"

    Abmoderation: Die deutsche Automobilindustrie hat heute die Halbjahreszahlen für das Jahr 2006 vorgelegt und erwartet im Gesamtjahr 2006 einen neuen Produktions- und Exportrekord.

    ACHTUNG REDAKTIONEN:        Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an desk@newsaktuell.de.

Ansprechpartner: VDA, Eckehart Rotter, 069 97507 266 all4radio, Hermann Orgeldinger, 0711 3277759 0

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