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Medien-Info: Nach erneut enttäuschendem Angebot: ver.di ruft beim TÜV Rheinland wieder zu Streiks auf – Beschäftigte legen am Montag und Dienstag die Arbeit nieder

Nach erneut enttäuschendem Angebot: ver.di ruft beim TÜV Rheinland wieder zu Streiks auf – Beschäftigte legen am Montag und Dienstag die Arbeit nieder

In der Tarifrunde für den TÜV Rheinland ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten erneut zu Warnstreiks auf, nachdem auch die dritte Verhandlung ohne Ergebnis geblieben ist. Die Arbeitskampfmaßnahmen in mehreren Unternehmen des Konzerns finden dieses Mal an zwei Tagen statt, jeweils ganztägig am kommenden Montag und Dienstag (2. und 3. Februar 2026). Aufgerufen sind die rund 2.500 Beschäftigten der TÜV Rheinland Industrie Service GmbH (TIS), TÜV Rheinland Werkstoffprüfung GmbH (TWP) und der TÜV Rheinland Energy & Environment (TREE). Die zentrale Kundgebung wird am 3. Februar in Köln, dem Sitz der TÜV Rheinland AG, stattfinden. Weitere Streikveranstaltungen sind in Hamburg, Berlin und Kaiserslautern sowie bundesweit auch online geplant.

„Die Arbeitgeber haben ihr sogenanntes Angebot in der letzten Verhandlungsrunde sogar noch verschlechtert – das werden wir uns nicht gefallen lassen“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Philipp Stewart am Donnerstag. „Alle drei Unternehmen des Konzerns befinden sich wirtschaftlich in einer ausgezeichneten Lage. Davon müssen endlich auch die Beschäftigten ihren Anteil erhalten: Denn sie sind es, die diesen Erfolg Tag für Tag erwirtschaften.“ Die Gewerkschaft fordert in dieser Runde, in der erstmals seit zwei Jahrzehnten wieder zu Arbeitskämpfen aufgerufen wurde, eine Gehaltserhöhung von 10,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Am kommenden Mittwoch (4. Februar 2026) findet in Köln die vierte Verhandlungsrunde statt. „Es muss nun endlich ein konkretes und faires Angebot der Arbeitgeber auf den Tisch“, erklärte Verhandlungsführer Stewart. Die Gewerkschaft wolle konstruktive Verhandlungen, sei aber auch bereit, die Entschlossenheit der Beschäftigten mit Streiks zu verdeutlichen. „Ich hoffe, dass die Arbeitgeber das Warnsignal verstehen.“

Mehr zur aktuellen Tarifrunde im Netz unter: https://tuevrheinland.verdi.de

Für Rückfragen: Philipp Stewart, ver.di-Verhandlungsführer, 0151 72204880

V.i.S.d.P.

Jan Thomsen
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Tel.: 030/6956-1011, -1012
E-Mail:  pressestelle@verdi.de
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