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Rheinische Post: G8 - Es geht um eine bessere Welt

    Düsseldorf (ots) - Von Godehard Uhlemann

    Heute wird es ernst. Der G8-Gipfel in Heiligendamm nimmt seine Arbeit auf. Entgegen der von Gipfel-Gegnern gern geäußerten Diffamierung als mafiöse Bande, die nur den eigenen materiellen Vorteil im Auge hat, geht es der Runde der Staats-und Regierungschefs sehr wohl um das Allgemeinwohl. Sie befassen sich ernsthaft mit den schwierig zu lösenden Klimaproblemen. Ihre Länder leiden selbst unter den zum Teil heute schon verheerenden Folgen. Doch die Riege der acht Regenten kann die Probleme nicht lösen ohne die Bürger. Sie müssen mitziehen, ihre Lebensgewohnheiten überdenken und an die Klimaherausforderungen anpassen. Steinwürfe und brennende Autos haben noch kein Klimaproblem gelöst. Sie taugen nicht einmal dazu, es uns ins Bewusstsein zu rufen. Das tun sie auch nicht bei dem Sorgenkind Afrika. Der Kontinent bedarf der Hilfe, die die G8 bereits seit Jahren leistet und weiter leisten wird. Es macht keinen Sinn, Afrika mit Geld zuzuschütten und zu glauben, alle Probleme seien bewältigt. Eine solche Vorgehensweise stempelt die Menschen zu Almosenempfängern, sie nimmt ihnen die Würde. Globalisierungsgegener haben aber Recht, wenn sie vor allem von der G8-Runde Entscheidungen zu einem leichteren Marktzugang für Afrika fordern. Das wäre ein wirkungsvoller Schritt zur Weltverbesserung.

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