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Rheinische Post: Streit um Ladenschlusss während der WM: Politiker von Union und FDP kritisieren Verdi

    Düsseldorf (ots) - Politiker von Union und FDP haben den von der Gewerkschaft Verdi initiierten gerichtlichen Widerspruch gegen längere Ladenöffnungszeiten während der Fußball-WM heftig kritisiert. "Verdi gefährdet mit seiner Aktion die große Chance, dass Besucher aus aller Welt nicht nur einen positiven Eindruck von Deutschland gewinnen, sondern auch den Handel beleben", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Laurenz Meyer (CDU), der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Verdi veranstalte ein Rückzugsgefecht vor dem Hintergrund der Föderalismusreform. Künftig werde die Zuständigkeit für Ladenöffnungszeiten ohnehin bei den Ländern liegen, sagte der CDU-Politiker weiter. Der FDP-Fraktionsvizechef Rainer Brüderle sagte der "Rheinischen Post": "Es ist wenig gastfreundlich, die Fans vor verschlossenen Ladentüren stehen zu lassen. Die Geschäfte sollten länger öffnen können, wenn der Bedarf da ist. Einen Tag vor dem Anstoß zur WM versucht Verdi, die gute Stimmung zu torpedieren. Dafür gehört Verdi die rote Karte gezeigt.

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