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Rheinische Post: EU-Kommissar Spidla: Schnelle Einigung auf Finanzierung des neuen EU-Hilfsfonds nötig

    Düsseldorf (ots) - Die EU-Kommission macht mit Blick auf den geplanten milliardenschweren Hilfsfonds für von der Globalisierung betroffene Regionen Druck. "Es ist jetzt entscheidend, dass wir die Finanzierung noch vor Ende dieses Jahres klären", sagte der für Arbeit und Soziales zuständige EU-Kommissar Vladimir Spidla der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Der Fonds solle speziell Arbeitnehmern helfen, die wegen der Globalisierung von Massenentlassungen und Umstrukturierungen betroffen sind. "Wenn ein Boot sinkt, rettet man nicht das Boot, sondern die Seeleute", sagte Spidla der Zeitung. Eindeutig wies er die anhaltende Kritik an der geplanten EU-Dienstleistungsrichtlinie zurück. "Klar ist, dass das viel beschworene ,Sozialdumping' nicht zu befürchten ist", sagte er. "Bereits heute gilt: Wer in einem EU-Land arbeitet, muss vom ersten Tag an zu den Bedingungen des Gastlandes arbeiten."

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