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Rheinische Post: Patientenbeauftragte der Bundesregierung droht Krankenhäusern mit schärferen Gesetzen bei Qualitätsberichten

    Düsseldorf (ots) - Mit schärferen gesetzlichen Vorgaben für die so genannten "Qualitätsberichte" der Krankenhäuser hat die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel, gedroht. "Die Kliniken sollten den freiwilligen Teil der Berichte intensiver nutzen. Sie könnten etwa Angaben zu aufgetretenen Komplikationen veröffentlichen, zu Sterblichkeitsquoten bei einzelnen OPs, zur Lebensdauer künstlicher Prothesen", sagte Kühn-Mengel der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Die aktuellen Berichte für 2004 werde sie genau prüfen, sagte sie, und schloss nicht aus, die Kliniken künftig per Gesetz zu zwingen, zusätzliche Infos über den bisherigen Pflichtteil hinaus zu veröffentlichen. Seit 1. August sind die Krankenhäuser gesetzlich verpflichtet, Qualitätsberichte im Internet zu veröffentlichen. Experten kritisieren, dass sie in der jetzigen Form für Laien kaum verständlich seien.

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