Frau im Spiegel

Michael Mendl: "Ich habe viel geweint in meinem Leben"

    München (ots) - Michael Mendl (65) möchte "erst mal die nächsten paar Jahre alleine sein". Das verrät er der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL. Nach dem Ende seiner Beziehung mit Carolin Fink (42) muss sich der Schauspieler an die neue Situation gewöhnen. "Ich war mit Carolin 21 Jahre zusammen, wir haben zwei Kinder, wir hatten einen Hund - das ist jetzt schon eine große Umstellung", erzählt der Star. "Oft hat man es noch so in sich drin, man denkt, da wartet jemand oder kommt gleich einer - dann merkt man: Nein, die Wohnung ist leer." Er mache dann das Radio an.

    Nach der Trennung brauchte er einen Tapetenwechsel. "Mir war München zu nah." Jetzt wohnt er in Berlin und lacht auf die Frage, ob er eine Junggesellenbude habe, in der sich schmutziges Geschirr in der Küche türmt. "Ich habe schon mal nach meiner ersten Ehe acht Jahre allein gelebt, war alleinerziehender Vater meines großen Sohnes (er ist heute 41, Anm. d. Red.). Ich weiß, wie man einen Haushalt führt."

    In seiner Wohnung im Herzen der Hauptstadt hat Mendl ein "so genanntes Berliner Zimmer, fast 50 Quadratmeter groß, mit einer amerikanischen Küche, Esstisch und einem großen Billardtisch - damit habe ich mir einen Traum verwirklicht, das wird jetzt das Junggesellen-Kommunikationszentrum."

    Als Michael Mendl und Carolin Fink ihr Beziehungs-Aus im Juli bekannt gaben, sprachen beide von einer "Trennung in Freundschaft". "Ich hoffe, dass wir es schaffen", sagt Mendl leise. "Es ist schwer."

    Er ist eigens zur Erstvorführung seines Films "Totentanz" (am 15. November, 19.45 Uhr im Bayerischen Fernsehen) nach München geflogen. Mendl spielt den Pächter eines Sägewerks, der vor seinem Sohn ein Geheimnis verbirgt. "Ich mag Menschen, die ein Geheimnis haben", erklärt der Darsteller den Reiz der Rolle. "Hinter dieser Verschrobenheit und Kantigkeit verbirgt sich eine ganz empfindsame Seele. Das ist meine Domäne, solche Menschen so zu zeigen, dass man sie verstehen kann."

    Er erzählt viel über den Sägewerksbesitzer, der harsch reagiert, als die Wahrheit herauskommt, sogar weint. Weint Mendl auch manchmal? - "Ich bin ein Mann, der sehr viel in seinem Leben geweint hat, und da ist sicher noch nicht die letzte Träne geflossen."

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