Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV)
PK mit Vertretern der sudanesischen Zivilgesellschaft (15.4.): Finanzierung des Krieges im Sudan stoppen!
Zum dritten Jahrestag des Kriegsausbruchs im Sudan und im Vorfeld der internationalen Sudan-Konferenz in Berlin laden sudanesische zivilgesellschaftliche Organisationen zu einer Pressekonferenz ein, auf der sie Forderungen an Entscheidungsträger der Europäischen Union, nationale Regierungen und andere Teilnehmer der Sudan-Konferenz präsentieren. Die Veranstaltung wird vom Center for Environmental and Social Studies (CESS Sudan), weiteren sudanesischen zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ausgerichtet.
Der anhaltende Krieg im Sudan ist nicht nur eine der weltweit schlimmsten humanitären Krisen, sondern wird durch eine militarisierte Rohstoffwirtschaft aufrechterhalten. Zur Finanzierung des Krieges exportieren bewaffnete Akteure hochwertige Ressourcen – vor allem Gold und Gummi arabicum – in globale Lieferketten, im Austausch gegen Waffen und militärische Unterstützung. Dieser Kreislauf folgt der Logik „Rohstoffe raus, Waffen rein“. Im Rahmen der Pressekonferenz wird ein gemeinsames Memorandum sudanesischer zivilgesellschaftlicher Organisationen vorgestellt, das diese Verbindungen untersucht hat.
Vertreter der sudanesischen Zivilgesellschaft und Experten werden auf der Pressekonferenz konkrete politische Forderungen vorstellen. Sie betonen, dass humanitäre Hilfszusagen zwar dringend notwendig sind, jedoch nicht ausreichen, um das Leiden der sudanesischen Bevölkerung zu beenden. Die Bekämpfung der Ursachen dieser humanitären Katastrophe muss Hand in Hand gehen mit den Bemühungen, das unmittelbare Leid der Betroffenen zu lindern.
Wir laden Sie herzlich ein:
Wann:
Am Mittwoch, 15. April 2026, um 11 Uhr.
Wo:
Im Büro der GfbV in Berlin, Reinhardtstraße 27b, 10117 Berlin, und online.
Anmeldung erforderlich:
Bitte melden Sie sich für eine Teilnahme unter der E-Mail-Adresse yosraakasha@gmail.com an. Wenn Sie online teilnehmen wollen, senden wir Ihnen den Link zum Live-Stream gerne zu.
Kontakt für Medienanfragen: Yosra Akasha, yosraakasha@gmail.com
Gesellschaft für bedrohte Völker Pressereferat Sarah Neumeyer Postfach 2024 D-37010 Göttingen Tel.: +49 551 499 06-21 Fax: +49 551 580 28 E-Mail: presse@gfbv.de www.gfbv.de Menschenrechtsorganisation mit beratendem Status bei den UN