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IGBCE: 24-Stunden-Warnstreik Budich Wittenberg

24-Stunden-Warnstreik Budich Wittenberg

Die IGBCE ruft am 6. August 2026 die Beschäftigten bei der Budich P+C GmbH in Wittenberg zu einem 24-Stunden-Warnstreik auf.

Der Streik beginnt um 13:30 Uhr mit der Spätschicht und endet am 7. August 2026 um 14:00 Uhr mit dem Beginn der Spätschicht.

Am 7. August 26 findet um 13:00 Uhr eine Streikkundgebung statt, zu der wir auch interessierte Pressevertreter einladen. Grund für den Streik ist die derzeitige Blockadehaltung, der Geschäftsführung in der aktuellen Entgelttarifverhandlung.

Während das Unternehmen am Stammsitz in Hiddenhausen, den Beschäftigten für vergleichbare Tätigkeiten deutlich höhere Entgelte zahlt, sollen sich die Beschäftigten in Wittenberg mit Niedriglöhnen knapp über dem gesetzlichen Mindestlohn zufriedengeben.

Dabei erwirtschaften die Beschäftigten in Wittenberg ca. 70% des Gesamtumsatzes der Budich Unternehmensgruppe, mit Sitz in Hiddenhausen.

Für die Budich Geschäftsleitung ist der Standort Wittenberg, nicht mehr als eine verlängerte Werkbank an der man trotz gleicher Lebenshaltungskosten wie am Stammsitz in Hiddenhausen, kein Recht auf ein gleichwertiges Entgelt hat.

Mit dem Verweis auf das allgemeine Entgeltniveau in der Region Wittenberg, begründet die Geschäftsführung ihre Blockadehaltung in den aktuellen Tarifverhandlungen.

Dieser Vergleich ist allerdings schlichtweg irreführend, da er weder der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Unternehmens noch dem Branchenüblichen Entgelten der Chemie Industrie entspricht. Ein Vergleich der Entgelte für die Beschäftigten der Budich P+C in Wittenberg, lässt sich sinnvoll nur mit anderen tarifgebunden Unternehmen der Chemischen Industrie herstellen und auch in diesem Vergleich ist das Entgelt bei Budich in Wittenberg deutlich niedriger als in anderen Unternehmen.

Im aktuellen Tarifkonflikt hat die Geschäftsleitung auch bereits versucht, Beschäftigte, die sich an den bisherigen beiden Warnstreiks beteiligt haben, abzumahnen. Diese Abmahnungen waren und sind aus Sicht der IGBCE unzulässig und dienen lediglich der Einschüchterung der Beschäftigten. Erfreulicherweise haben sich die Beschäftigten davon bisher nicht einschüchtern lassen.

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an den IGBCE Verhandlungsführer Franz Braun: Mobil +491608481172; E-Mail: Franz.Braun@igbce.de.

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IGBCE Saschen-Anhalt
Verantwortlich: Norman Friske, Bezirksleiter
Franckestraße 15, 06110 Halle
Telefon: +49 34 52 91 69 13
Telefax: +49 345 29 16 930
E-Mail: bezirk.sachsen-anhalt@igbce.de
Internet:  bezirk-sachsen-anhalt.igbce.de
 
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Bergbau-, Chemie-, und Energiebetriebe bestimmen, wie es im Namen der IGBCE zum Ausdruck kommt, das Gesicht und die wirtschaftliche Struktur der Organisation des Bezirks Sachsen-Anhalt. Aber auch Glas-, Keramik-, Papier- und Kunststoffunternehmen sowie Unternehmen aus den Branchen Papier, Kali und Salz, Sand und Ton sowie Wasser werden von dem Bezirksteam betreut. Mit mehr als 23.000 Mitgliedern ist der Bezirk Sachsen-Anhalt, mit Sitz in der Händelstadt Halle, einer der mitgliederstärksten im Landesbezirk Nordost der IGBCE. Bezirksleiter ist Norman Friske.

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