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Hautgesundheit im Jahreszeiten-Check: Wie Umweltfaktoren unsere Haut im Winter beeinflussen

Berlin (ots)

  • Online-Dermatologie-Plattform FORMEL SKIN analysiert saisonale Umwelteinflüsse auf die Haut in deutschen Städten
  • Im Winter ist die Belastung durch Feinstaub (PM 2,5/PM 10) und Stickstoffdioxid (NO2) im Schnitt um 75 bzw. 56 Prozent höher
  • Im Sommer verursachen UV-Strahlung und Ozon die größten Hautschäden - besonders in München, Nürnberg und Stuttgart

Während im Sommer UV-Strahlung und Ozon die Haut strapazieren, sind im Winter vor allem Feinstaub und NO2 die wichtigsten Stressfaktoren. Das zeigt eine neue Auswertung der Online-Dermatologie-Plattform FORMEL SKIN (www.formelskin.de). Analysiert wurden Feinstaub (PM 2,5 und PM 10), Stickstoffdioxid (NO2), Ozon und UV-Strahlung im Winter 2024/25 im Vergleich zum Sommer 2025.

Feinstaub: Werte erhöhen sich im Winter um bis zu 76 Prozent

Die durchschnittlichen Feinstaubwerte zeigen im Winter einen Anstieg: PM 2,5 steigt von 7,69 µg/m³ im Sommer auf 13,49 µg/m³, das entspricht einem Anstieg von 75,4 Prozent. PM10 erhöht sich von 13,84 µg/m³ auf 18,36 µg/m³, also um rund 33 Prozent. Besonders hohe Werte von Feinstaub mit einem aerodynamischen Durchmesser von maximal 2,5 Mikrometern konnten während der Winterzeit durchschnittlich in Stuttgart (16,01 µg/m³), Münster (15,03 µg/m³) und Düsseldorf (14,61 µg/m³) festgestellt werden. Im Sommer sind Verbraucher:innen in Nürnberg (9,23 µg/m³) am stärksten betroffen.

"Dieser Anstieg ist typisch für die kalten Monate, da Heizungen, dichterer Verkehr und wetterbedingte Inversionslagen die Schadstoffbelastung erhöhen", erklärt Dr. Sarah Bechstein, Mitgründerin von FORMEL SKIN. "Für die Haut bedeutet das eine größere Belastung durch Partikel, die Entzündungen fördern, oxidativen Stress auslösen und die Hautbarriere schwächen. Besonders die Feinstaubpartikel mit einem Durchmesser von maximal 2,5 Mikrometern (PM 2,5) können tief in die Haut eindringen, Feuchtigkeit reduzieren und Reizungen verstärken."

Stickstoffdioxid zeigt im Winter die höchsten Werte

Besonders auffällig ist der Anstieg von Stickstoffdioxid (NO2). Im Winter liegt der durchschnittliche Wert bei 23,23 µg/m³, während er im Sommer nur 14,86 µg/m³ beträgt - ein Plus von über 56 Prozent. Acht Städte zeigten im Winter 2024/25 Werte über dem Durchschnitt, wobei die höchsten Messungen in Teilen Süddeutschlands auftraten: Stuttgart, Frankfurt am Main und Nürnberg stachen mit Werten von 30,32, 28,53 und 27,30 µg/m³ hervor. Die geringste Belastung im Winter wurde hingegen in Bremen (16,20 µg/m³) und Dresden (17,89 µg/m³) festgestellt.

"Stickstoffdioxid ist besonders relevant, weil es im Vergleich zu den anderen Luftschadstoffen die Haut stärker direkt reizt und oxidativen Stress erzeugt. Der Grund für den starken Anstieg liegt nicht nur im verstärkten Verkehr, sondern auch darin, dass NO2 sich bei niedrigen Temperaturen und schlechter Luftzirkulation länger in der Atmosphäre hält. Für die Haut bedeutet das zusätzliche Belastung: Freie Radikale können Zellen schädigen, Entzündungen fördern und die Hautalterung beschleunigen", so Dr. Bechstein.

Ozon und UV-Strahlung: Sommer ist die Hauptbelastung

Im Gegensatz dazu sind Ozon und UV-Strahlung im Sommer deutlich höher. Ozon steigt von 33,63 µg/m³ im Winter auf durchschnittlich 65,59 µg/m³ im Sommer, die UV-Strahlung vervielfacht sich von eins auf fünf. Ozon fördert oxidativen Stress und schädigt Hautzellen, während UV-Strahlen Sonnenbrand, Pigmentflecken und Kollagenabbau verursachen. Im Sommer sind München und Nürnberg mit Spitzenwerten von 70,78 und 70,18 µg/m³ Ozon an erster Stelle. Hier sollten sich Menschen, die empfindlich reagieren, um Sonnenschutz, Schonung und sorgfältiges Lüften kümmern. Auch die UV-Belastung steigt auf durchschnittlich sieben in Städten wie Stuttgart und München.

"Die Haut braucht je nach Jahreszeit ganz unterschiedliche Pflege", erklärt Dr. Sarah Bechstein. "Im Winter sollten Produkte mit reichhaltiger Feuchtigkeit und Antioxidantien im Mittelpunkt stehen, um die Haut vor Feinstaub, Stickstoffdioxid und trockener Heizungsluft zu schützen. Im Sommer hingegen ist der Fokus auf Sonnenschutz und leichte Pflegeprodukte wichtig, die die Haut vor UV-Strahlung und Ozonbelastung schützen. Wer die Pflege an die saisonalen Umweltbedingungen anpasst, kann Reizungen vermeiden und die Haut langfristig gesund erhalten."

Alle Untersuchungsergebnisse sowie grafische Darstellungen finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.formelskin.de/skin-care/hautgesundheit-im-jahreszeiten

Über die Untersuchung

Zur Erhebung der Luftqualität wurden Feinstaubwerte (PM 2,5 und PM 10) sowie die Konzentrationen von Stickstoffdioxid (NO2) herangezogen. Die entsprechenden Daten stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen des Umweltbundesamtes. Für die Analyse der UV-Strahlung wurden wöchentlich die UV-Index-Werte des Jahres 2024 erfasst. Die Daten stammen aus dem Geoportal des Bundesamts für Strahlenschutz, welches eine präzise Messung der durchschnittlichen UV-Exposition für jede der untersuchten Städte ermöglicht. Anschließend wurden die Durchschnittswerte aus den Wintermonaten Dezember, Januar und Februar 2024/25 und den Sommermonaten Juni, Juli und August 2025 gebildet, sowie die Durchschnittswerte aus allen untersuchten Städten, um datenbasierte Aussagen zu der Schadstoffbelastung in Deutschland treffen zu können. Bonn, Bochum, Essen und Gelsenkirchen wurden aufgrund fehlender Daten nicht berücksichtigt.

Über FORMEL SKIN

Als größter Online-Dermatologe Deutschlands bietet FORMEL SKIN digitale Lösungen zur Behandlung von Hautproblemen aller Art - zu fairen Preisen und unabhängig von Aufenthaltsort sowie Versicherungsstatus. Das 2019 in Berlin von Dr. med. Sarah Bechstein, Florian Semler und Anton Kononov gegründete Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, der strukturellen Unterversorgung in der Dermatologie entgegenzuwirken und so das System zu entlasten. Das Credo: Eine erfolgreiche Behandlung braucht schnelle, konkrete Diagnosen, regelmäßige Check-ins und Kontinuität. Dafür setzt FORMEL SKIN auf individualisierte Behandlungspläne mit teils verschreibungspflichtigen Wirkstoffen wie Tretinoin, Azelainsäure oder Niacinamid, die je nach Diagnose individuell für den/die Patient:in angemischt werden. Flankiert wird diese "Formel" von einer auf den jeweiligen Hauttypen abgestimmten Pflegeroutine mit Feuchtigkeitscreme und Reinigung, die bei Bedarf um Sonnenschutz und Peeling ergänzt werden kann. Dabei werden die Patient:innen von qualifizierten Ärzt:innen durch den gesamten Prozess begleitet, sodass die Rezeptur regelmäßig überprüft und an den Ist-Zustand der Haut angepasst werden kann. Darüber hinaus beinhaltet das Angebot von FORMEL SKIN eine Online-Diagnose: Der/die Patient:in füllt einen kurzen Anamnesebogen auf der FORMEL SKIN Website aus, lädt Fotos der betroffenen Hautregion hoch und erhält innerhalb von 24 Stunden eine ärztliche Diagnose. Eine echte Erfolgsformel: So blickt FORMEL SKIN bereits auf über 1 Mio. erfolgreich durchgeführte Behandlungen zurück.

Pressekontakt:

Gonca Herdem | gonca.herdem@tonka-pr.com | +4930 403 668 124
Lena-Marie Kern | lena-marie.kern@tonka-pr.com | + 4930 403 668 134

Original-Content von: FORMEL Skin, übermittelt durch news aktuell

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