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25.07.2019 – 17:42

Technische Universität München

Dreifach-Sieg für TUM-Ausgründungen

TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN

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PRESSEMITTEILUNG

Dreifach-Sieg für TUM-Ausgründungen

Geförderte Start-ups gewinnen Münchener Businessplan Wettbewerb

Beim Münchener Businessplan Wettbewerb haben Ausgründungen der Technischen Universität München (TUM) die ersten drei Plätze geholt. Der Sieger prezise.ai bietet eine Software, mit der Online-Shop-Kunden ihre Körpermaße ermitteln können. m-Bee hat eine neue Batteriespeichertechnologie entwickelt, Orbem ein Verfahren zur Geschlechtsbestimmung von Geflügelembryonen im Ei.

Der Münchener Businessplan Wettbewerb gehört zu den etabliertesten Gründungswettbewerben. Er wird von BayStartUP ausgerichtet, dem bayerischen Start-up-Netzwerk. Die drei Sieger erhalten Preisgelder in Höhe von insgesamt 30.000 Euro. In diesem Jahr kommen alle aus der TUM:

1. Platz: prezise.ai

Viele Online-Käuferinnen und -Käufer schicken Kleidung zurück, weil sie nicht passt. Das Start-up prezise.ai hat ein Scan-Verfahren entwickelt, das mit einem einfachen Smartphone-Video, für das man sich einmal vor der Kamera um sich selbst dreht, die Körpermaße ermitteln kann. Die Software erstellt mit Computer-Vision- und Deep-Learning-Methoden ein 3D-Modell. Bisherige Verfahren waren entweder ungenauer oder benötigten eine Technologie, die aufwendiger ist als das Handy.

2. Platz: m-Bee

Heute übliche Batteriespeichersysteme bestehen aus einem zentralen Wechselrichter und einer Hochvoltbatterie mit fest miteinander verschalteten Modulen. Fällt ein Bauteil aus, wird das ganze System instabil. Die vom Start-up m-Bee entwickelte Elektronik ersetzt den zentralen Wechselrichter durch Leistungsplatinen, sodass auch beim Ausfall eines Moduls die anderen Teile die Batterie funktionsfähig halten können. Außerdem verbessert die Technologie die Energieeffizienz sowie die Wartungszeit und -sicherheit.

3. Platz: Orbem

Permanent werden Millionen männliche Küken getötet, weil die Geflügelzucht keine Verwendung für sie hat, und unbefruchtete Eier vernichtet, weil sie nicht erkannt werden. Das Start-up Orbem bringt eine Bildgebungstechnologie auf den Markt, mit der Eier ohne Berührung auf den Befruchtungsstatus beziehungsweise das Geschlecht des Kükens untersucht werden können. Das Verfahren, das auf der Magnetresonanztomographie basiert, wurde an der Munich School of Bioengineering entwickelt.

Gründung an der TUM

Die drei Start-ups wurden von der TUM Gründungsberatung und Professoren als Mentoren unterstützt. Das Team von prezise.ai ist am Center for Digital Technology and Management (CDTM) entstanden. Das von TUM und LMU getragene Zentrum bietet ein Zusatzstudium an, bei dem die Studierenden neue Technologien konstruieren, daraus konkrete Produkte entwickeln und eine Firmengründung vorbereiten. Das Orbem-Team hat am "Global Food Venture Program" des EIT Food teilgenommen; dieses EU-Konsortium wird von der TUM geleitet. Orbem und m-Bee wurden 2018 von der TUM mit dem IdeAward für herausragende Geschäftsideen ausgezeichnet.

Mehr Informationen:

An der TUM werden jedes Jahr mehr als 70 Unternehmen gegründet. TUM und UnternehmerTUM, das Zentrum für Innovation und Gründung, unterstützen Start-ups mit Programmen, die exakt auf die einzelnen Phasen der Gründung zugeschnitten sind - von der Konzeption eines Geschäftsmodells bis zum Management-Training, vom Markteintritt bis zum möglichen Börsengang. Diese Förderung ist laut "Gründungsradar" die beste an den großen deutschen Hochschulen.

https://www.tum.de/entrepreneurship/

Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 550 Professorinnen und
Professoren, 41.000 Studierenden sowie 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
eine der forschungsstärksten Technischen Universitäten Europas. Ihre
Schwerpunkte sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften,
Lebenswissenschaften und Medizin, verknüpft mit den Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften. Die TUM handelt als unternehmerische Universität, die
Talente fördert und Mehrwert für die Gesellschaft schafft. Dabei profitiert sie
von starken Partnern in Wissenschaft und Wirtschaft. Weltweit ist sie mit dem
Campus TUM Asia in Singapur sowie Verbindungsbüros in Brüssel, Kairo, Mumbai,
Peking, San Francisco und São Paulo vertreten. An der TUM haben Nobelpreisträger
und Erfinder wie Rudolf Diesel, Carl von Linde und Rudolf Mößbauer geforscht.
2006, 2012 und 2019 wurde sie als Exzellenzuniversität ausgezeichnet. In
internationalen Rankings gehört sie regelmäßig zu den besten Universitäten
Deutschlands.
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