Pressemeldung der PecuniArs Honorarberatung: "Hohe Volatilität bei Gold und Silber – wie Anleger die Edelmetalle richtig einsetzen"
Pressemeldung der PecuniArs Honorarberatung :
" Hohe Volatilität bei Gold und Silber – wie Anleger die Edelmetalle richtig einsetzen "
In der heutigen Pressemeldung nimmt der Berliner Honorarberater Klaus Porwoll von der PecuniArs Honorarberatung Stellung zu dem Thema "Hohe Volatilität bei Gold und Silber – wie Anleger die Edelmetalle richtig einsetzen":
Aufgrund ihrer spektakulären Wertentwicklung sind Gold und Silber zuletzt in den Fokus vieler Investoren gerückt – Jedoch kam es bei beiden Edelmetallen auch zu starken Kursschwankungen – Klaus Porwoll von der unabhängigen Honorarberatung PecuniArs ordnet ein, was das für Anleger bedeutet, und welche Rolle die beiden Metalle in einem Portfolio spielen sollten
Berlin, den 21. April 2026 – Gold gilt als klassisches Mittel der Wertaufbewahrung. Denn sein Wert hat sich im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende erhalten. Das verdeutlicht zum Beispiel der Gold-Suit-Index. Der zeigt auf, dass man über die Zeit für eine Unze Gold in etwa immer einen hochwertigen Herrenanzug bekommt. Und das ist einer der Gründe, warum das Edelmetall bei Anlegern so beliebt ist – denn egal, was passiert, Golderhält als knappes Gut langfristig seine Kaufkraft.
Etwas anders ist die Situation beim kleinen Bruder Silber. Es findet auch als Industriemetall Verwendung und deshalb ist die Nachfrage nach Silber auch von der konjunkturellen Entwicklung abhängig. Dazu kommen spezielle Eigenschaften, die das Metall für Photovoltaikanlagen und somit für die Energiewende unersetzlich machen.
Spektakuläre Wertentwicklung
Gemeinsam ist Gold und Silber aber die zuletzt spektakuläre Wertentwicklung. Seit Anfang 2025 hat sich der Preis von Gold zum Teil mehr als verdoppelt – und zwar von knapp 2.600 auf über 5.500 US-Dollar je Feinunze in der Spitze. Noch drastischer war es bei Silber: Dessen Preis notierte Anfang 2025 bei knapp 30 US-Dollar, erreichte dann im Januar dieses Jahres einen Höchststand bei 117 US-Dollar – fast eine Vervierfachung. Ausschlaggebend dafür waren enorme Zuflüsse von Investoren, angetrieben von der aktuell hohen Unsicherheit, die von der US-amerikanischen Politik und den enormen geopolitischen Spannungen ausgeht. Laut dem World Gold Council investierten Anleger und Notenbanken im vergangenen Jahr den Rekordwert von 154 Milliarden US-Dollar in Goldbarren und -münzen.
Gold und Silber mit eingeschränkter Stabilitätsfunktion
„Die daraus resultierende Wertentwicklung hat dafür gesorgt, dass das Interesse der Anleger an Gold und Silber massiv zugenommen hat“, hat Klaus Porwoll, Gründer und Inhaber der unabhängigen Berliner Honorar-Finanzberatung PecuniArs, beobachtet. „Doch Anleger sollten ein Investment in Gold oder Silber auch richtig einordnen können, bevor sie dort ihr Geld investieren.“ So gibt es – neben der Wertaufbewahrungsfunktion von Gold – grundsätzlich einen guten Grund, warum Anleger Gold oder Silber ihrem Portfolio beimischen: Die beiden Edelmetalle korrelierten in der Vergangenheit nicht eins zu eins mit Aktien.
„Das heißt, dass eine Beimischung dieser etablierten Sachwerte zumindest in der Vergangenheit ein Portfolio vor allem in turbulenten Marktphasen stabilisieren konnte“, erklärt Porwoll. „Anleger müssen aber bedenken, dass diese Funktion als Portfoliodiversifikator und -stabilisator zuletzt ein paar Risse bekam.“ Denn nach dem sagenhaften Anstieg des Goldpreises kam es zuletzt zu heftigen Kursschwankungen. Ende Januar brach der Goldpreis in kürzester Zeit um fast 1.000 Dollar ein. Der Preis von Silber schwankte zuletzt ebenfalls erheblich. Mitte März notiert er bei rund 80 US-Dollar und damit etwa 32 Prozent unter seinem Höchststand von Ende Januar.
Breite ausgewogene Vermögensstruktur als Basis
Es scheint so, als seien die beiden Metalle zuletzt zu Spekulationsobjekten geworden, und damit müssen Anleger auf kurze Sicht mit erheblichen Preisschwankungen rechnen“, folgert Porwoll. Anleger sollten also nicht davon ausgehen, dass Gold und Silber allein ein Portfolio stabilisieren. „Ich kann deshalb nur davon abraten, die beiden Metalle als alleinige oder als maßgebliche Grundlage der Vermögensstrukturierung zu verwenden“, warnt der erfahrene Honorarberater. Dazu muss man bedenken, dass die beiden Metalle – anders als Aktien oder Anleihen – keine laufenden Erträge liefern. „Und wenn man sich die Rendite von Gold langfristig und inflationsbereinigt anschaut, dann kommt man ebenfalls zu dem Ergebnis, dass Aktien letztlich die attraktivere Anlage sind“, so Porwoll.
Anleger müssen sich seiner Ansicht nach stattdessen breiter aufstellen und brauchen eine ausgewogene Vermögensstruktur, um auch turbulente Phasen an den Märkten überstehen zu können. Grundsätzlich empfiehlt er eine Anlage in Aktien und Anleihen, am besten global diversifiziert über kostengünstige Exchange Traded Funds als Fundament für ein resilientes Portfolio. „Wer dann – vielleicht aus emotionalen Gründen – Gold oder Silber beimischen möchte, kann das natürlich tun“, meint der Anlageprofi weiter. „Das sollten aber nicht mehr als fünf bis zehn Prozent des Portfolios sein.“
Gold- und Silbermünzen für den Notfall
In diesem Fall empfiehlt er eine Mischung aus Exchange Traded Commodities (ETCs), die physisch hinterlegt sind und die Preisentwicklung der beiden Metalle nachbilden, sowie echte Münzen und Barren. Letzteres ist vor allem für jene Anleger ratsam, die Gold und Silber als ultimative Versicherung für den schlimmsten Fall im Portfolio haben wollen. „Hier ist es besser, Gold und Silber in handelbarer Form zu besitzen“, so Porwolls Fazit.
Über PecuniArs
Die PecuniArs Gesellschaft für strategische Anlageberatung mbH mit Sitz in Berlin ist eine unabhängige strategische Vermögensverwaltung. Seit 1994 begleitet der geschäftsführende Gesellschafter Klaus Porwoll Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler und Privatiers bei der strategischen Strukturierung und langfristigen Steuerung ihres Vermögens. Der Fokus liegt dabei auf der professionellen Verwaltung gehobener sechs- bis siebenstelliger Portfolios.
Auf Basis transparenter, wissenschaftlich fundierter Strategien schafft PecuniArs eine klare Vermögensarchitektur, die auf Vermögensaufbau, Werterhalt und finanzielle Stabilität über alle Marktphasen hinweg ausgerichtet ist. Als zugelassener Honorar-Anlageberater (gemäß § 34h GewO) formuliert Porwoll Anlagestrategien frei von Interessenkonflikten: Das Unternehmen verkauft keine Finanzprodukte und erhält keine Provisionen, sondern wird ausschließlich durch den Mandanten vergütet.
Weitere Informationen unter: https://www.pecuniars.de/
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