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Pressemeldung der PecuniArs Honorarberatung: "Währungsrisiken gewinnen an Bedeutung – wie Anleger damit umgehen sollten?"

Pressemeldung der PecuniArs Honorarberatung: "Währungsrisiken gewinnen an Bedeutung – wie Anleger damit umgehen sollten?"
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Pressemeldung der PecuniArs Honorarberatung :

" Währungsrisiken gewinnen an Bedeutung – wie Anleger damit umgehen sollten "

In der heutigen Pressemeldung nimmt der Berliner Honorarberater Klaus Porwoll von der PecuniArs Honorarberatung Stellung zu dem Thema "Währungsrisiken gewinnen an Bedeutung – wie Anleger damit umgehen sollten":

  • 2025 hat der US-Dollar gegenüber dem Euro deutlich an Wert verloren – Das hat den Ertrag von Euro-Anlegern, die in US-amerikanischen Vermögenswerten investiert sind, geschmälert
  • Ist es womöglich besser, Währungsrisiken abzusichern?

Berlin, den 18. Februar 2026 – Das vergangene Jahr war erneut ein gutes Jahr für Aktienanleger. Weltweit kletterten die Indizes zum Teil deutlich. Der deutsche Leitindex Dax zum Beispiel legte über das Jahr 2025 hinweg rund 23 Prozent zu, der US-Leitindex S&P 500 stieg um etwa 17 Prozent und der MSCI World brachte es auf ein Plus von 21,6 Prozent. Allerdings sind die Zuwächse beim S&P 500 und beim Weltindex von MSCI in US-Dollar gerechnet. Und genau da lag das Problem für Euro-Anleger: „Die US-Währung büßte 2025 rund elf Prozent gegenüber dem Euro ein, und machte so einen erheblichen Teil der in US-Dollar erzielten Gewinne zunichte“, sagt Klaus Porwoll, Gründer und Inhaber der unabhängigen Berliner Honorar-Finanzberatung PecuniArs.

Wie stark sich das bemerkbar gemacht hat, lässt sich am einfachsten am MSCI World zeigen: Dieser Index wird mit den exakt gleichen Bestandteilen einmal in US-Dollar und einmal in Euro berechnet. In Euro hat er im vergangenen Jahr lediglich 6,77 Prozent zugelegt – und damit fast 15 Prozentpunkte weniger gebracht als die Dollar-Variante. „Diese enorme Differenz liegt daran, dass Anleger mit dem MSCI World zu über 70 Prozent in US-Aktien investiert sind“, erklärt Porwoll. Dieser hohe Anteil wiederum ist vor allem darauf zurückzuführen, dass führende Technologiekonzerne wie Nvidia, die Google-Mutter Alphabet oder Microsoft in den vergangenen Jahren deutlich im Kurs zugelegt haben. Ende 2025 kamen allein die zehn größten Werte im MSCI World, von denen neun US-Technologieunternehmen sind, auf einen Anteil von über 27 Prozent.

Absicherung kostet Geld

„Bei Anlegern, die in globalen Aktienindizes investiert sind, hat sich damit eine hohe Allokation in US-Aktien aufgebaut“, erklärt Porwoll. Und das wiederum hat ein erhebliches Dollarrisiko mit sich gebracht, wie sich im vergangenen Jahr gezeigt hat. „Viele Anleger hat das ins Grübeln gebracht. Sie fragen sich, ob es künftig nicht besser wäre, das Währungsrisiko abzusichern“, weiß der erfahrene Honorarberater aus seinem Beratungsalltag. Schließlich gibt es zahlreiche Anlageprodukte, die eine solche Absicherung beinhalten. „Allerdings muss man dabei bedenken, dass ein solches Hedging, wie es in der Fachsprache heißt, Geld kostet und damit zu Lasten der Rendite geht“, sagt der Anlageprofi.

Außerdem sind große Unternehmen heute global und damit in unterschiedlichen Währungsräumen tätig. Und sie sichern Wechselkursrisiken ohnehin schon ab. „Deshalb macht es für Anleger grundsätzlich keinen Sinn, im Aktienbereich Wechselkurse nochmals abzusichern“, folgert der Experte. Speziell beim Blick auf Aktien müssen Anleger noch etwas anderes bedenken: „Wenn der US-Dollar an Wert verliert, werden US-Produkte im Ausland billiger, und davon profitieren Exporteure aus den USA, was sich wiederum im Kurs positiv niederschlägt“, so Porwoll und erklärt weiter: „Auch aus diesem Grund ist in einem global diversifizierten Aktienportfolio eine Absicherung von Währungsrisiken überflüssig.“

Währungsentwicklung kaum prognostizierbar

Zwar könnten Anleger auf den Gedanken kommen, sich zumindest temporär gegen Wechselkursrisiken zu schützen. So ist nicht auszuschließen, dass der US-Dollar in diesem Jahr noch weiter an Wert verliert. Denn US-Präsident Donald Trump strebt laut seiner inoffiziellen Wirtschaftsagenda, dem Mar-a-Lago-Accord, an, den US-Dollar schwächen zu wollen, um die heimische Industrie international wettbewerbsfähiger zu machen. „Man sollte aber gewarnt sein, dass es selbst Anlageprofis nicht gelingt, Währungsentwicklungen präzise vorherzusagen“, so Porwoll. „Deshalb rate ich grundsätzlich von Währungsspekulationen ab.“

Und schließlich gilt es zu bedenken, dass sich solche Währungsentwicklungen, zumindest zwischen den sogenannten Hartwährungen der Industrieländer, langfristig immer wieder ausgleichen. So dürfen Anleger nicht vergessen, dass der US-Dollar in den Jahren vor 2025 gegenüber dem Euro per Saldo aufgewertet und damit einen zusätzlichen positiven Beitrag zu den Kursgewinnen geleistet hat.

Währungsdiversifikation mit Chancen und Risiken

Etwas anders sieht die Situation aktuell im Zinsbereich aus. Hier bietet der US-Markt zwar eine etwas höhere Verzinsung als Europa. „Jedoch kann eine Abwertung des US-Dollars schnell den Zinsvorsprung aufzehren, weshalb sich hier die Frage stellt, ob sich eine Anlage im US-Zinsbereich, zum Beispiel über ein Festgeldkonto in US-Dollar, derzeit lohnt“, meint Porwoll. „Im Zinsbereich ist es aktuell womöglich besser, den Schwerpunkt auf europäische Anlagen zu legen.“

Grundsätzlich aber ist es für Anleger sinnvoll, in einer auch weiterhin globalisierten Welt breit gestreut in verschiedene Währungsräume zu investieren. Dafür bieten sich derzeit am ehesten global diversifizierte Aktieninvestments sowie möglicherweise Sachwerte wie Immobilien an. „Denn damit erreichen Anleger eine zusätzliche Diversifikation in ihrem Portfolio und können auf diese Weise Chancen nutzen und Risiken reduzieren“, so Porwoll.

Weitere Informationen über PecuniArs finden Sie unter: https://www.pecuniars.de

Über PecuniArs

Die PecuniArs Gesellschaft für strategische Anlageberatung mbH ist eine unabhängige Finanzberatungsgesellschaft auf Honorarbasis mit Sitz in Berlin. Das von dem geschäftsführenden Gesellschafter Klaus Porwoll gegründete Unternehmen hat sich auf die Betreuung von Firmeninhabern, Unternehmern, Geschäftsführern, Selbständigen und Freiberuflern spezialisiert. Honorarberater Porwoll ist seit 1994 in der Finanzbranche tätig und verfügt über ein Expertennetzwerk aus langjährigen Partnern, die Spezialisten auf ihrem Gebiet sind.

Anspruch des Unternehmens ist es, frei von Interessenskonflikten, durch eine kostentransparente und persönliche Beratung die Basis für bewusste, fundierte finanzielle Entscheidungen zu schaffen und den Kunden langfristig und vertrauensvoll auf dem Weg zum finanziellen Ziel zu begleiten. PecuniArs gewährleistet durch die Vergütung ausschließlich auf Honorarbasis, dass die Beratung nur und ausschließlich im Kundeninteresse erfolgt.

Interviewanfragen bitte an unsere Presseagentur:

iris albrecht finanzkommunikation GmbH
Frau Iris Albrecht
Feldmannstraße 121
66119 Saarbrücken
Tel.: 0681 – 410 98 06 10
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