Pressemeldung der PecuniArs Honorarberatung: "Warum der Trend zu fokussierteren ETFs sich nicht für alle Anleger eignet"
Pressemeldung der PecuniArs Honorarberatung :
" Warum der Trend zu fokussierteren ETFs sich nicht für alle Anleger eignet "
In der heutigen Pressemeldung nimmt der Berliner Honorarberater Klaus Porwoll von der PecuniArs Honorarberatung Stellung zu dem Thema "Warum der Trend zu fokussierteren ETFs sich nicht für alle Anleger eignet":
- Exchange Traded Funds setzten ihren Siegeszug auch im zu Ende gehenden Jahr 2025 unvermindert fort
- Dabei bringen die Produktanbieter laufend neue ETF-Varianten auf den Markt
- Doch was eignet sich davon wirklich für Anleger?
Berlin, den 7. Januar 2026 – Laut dem unabhängigen Researchhaus ETFGI war in ETFs weltweit Ende Oktober 2025 die Rekordsumme von 19,25 Billionen US-Dollar investiert. Seit Jahresbeginn sind diesen Anlageprodukten auf globaler Ebene demnach bislang 1,82 Billionen Dollar zugeflossen – das ist ebenfalls ein neuer Rekord. „Dass die Begeisterung für diese Investmentvehikel ungebrochen ist, ist kaum überraschend“, sagt Klaus Porwoll, Gründer und Inhaber der unabhängigen Berliner Honorar-Finanzberatung PecuniArs. „Denn diese Produkte bieten Anlegern die Möglichkeit, sehr transparent und kostengünstig breit gestreut in die globalen Aktien- und auch Anleihemärkte zu investieren.“
Allerdings sind die ETF-Anbieter auch bemüht, für Investoren Weiterentwicklungen auf den Markt zu bringen. Dazu gehören vor allem aktiv gemanagte ETFs, bei denen es darum geht, einzelne Titel nach bestimmten fest definierten Kriterien aus einem Aktienindex aktiv auszuwählen, um dann besser abzuschneiden als der Basisindex. (Eine Einschätzung zu aktiven ETFs finden Sie in der Pressemitteilung von PecuniArs vom 29.11.2024). Aber es gibt noch weitere Neuerungen. Eine davon ist der Trend zu stärker fokussierten ETFs, wobei diese Variante auf unterschiedliche Art und Weise umgesetzt wird.
Investieren ohne die USA oder China
Einmal geschieht dies darüber, dass aus einem breiten Anlageuniversum bestimmte Regionen oder Länder ausgeschlossen werden. Ein Beispiel dafür sind ETFs auf den MSCI World ohne die USA oder Schwellenländer-ETFs ohne den chinesischen Aktienmarkt. Eine andere Art der Fokussierung verfolgen ETFs, die sich speziell auf eine kleine Anzahl von Titeln konzentrieren, also beispielsweise nur auf die 20 größten Titel aus dem US-Aktienindex S&P 500. „Die Idee hinter solchen stärker fokussierten ETFs ist, dass Anleger ihr Portfolio damit genauer auf ihre individuellen Bedürfnisse hin ausrichten können“, sagt Porwoll.
Das könnte zum Beispiel so aussehen: Ein Investor ist der Ansicht, dass die Übergewichtung des US-Markts im MSCI World – sie liegt derzeit bei über 70 Prozent – zu hoch und zu risikoreich ist. Verliert der US-Dollar nämlich weiter an Wert, dann verlieren auch Euro-Anleger. Tatsächlich hat der MSCI World in Dollar gerechnet in diesem Jahr rund 20 Prozent zugelegt, in Euro aber waren es – aufgrund des schwachen US-Dollar – nur etwa 7,5 Prozent. Anleger könnten also auf die Idee kommen, einen ETF auf den MSCI World ex USA zu kaufen und mit einem Investment in den MSCI USA oder den S&P 500 den Portfolioanteil der USA selbst zu bestimmen und damit zu reduzieren.
Fokussierte ETFs sind kein Basisinvestment
Ein anderes Beispiel sind die Schwellenländer, wo viele Investoren gerade gegenüber China eine eher vorsichtige Einstellung haben. Mit einem Emerging-Market-ETF ex China lassen sich aber die Chancen, die die Schwellenländer ohne Frage bieten, nutzen, während gleichzeitig der chinesische Aktienmarkt gemieden wird. Oder jemand geht davon aus, dass die größten Titel in einem Index wie dem S&P 500 auch weiterhin sehr gut laufen werden. Auch das lässt sich mittlerweile mit einem entsprechenden fokussierten ETF umsetzen. Diese Beispiele zeigen, dass fokussierte ETFs im Einzelfall durchaus Sinn machen können.
„Ein Anleger muss sich dann aber schon sehr gut auskennen und eine klare und fundierte Meinung zum Markt haben, sonst würde ich diese ETFs zumindest nicht als Basisinvestment empfehlen“, erklärt Porwoll. Denn grundsätzlich hat es sich als sinnvoll erwiesen, nach einem streng wissenschaftlichen Ansatz zu investieren. „Wir investieren dabei – passend zur individuellen Risikoeinstellung des Kunden und zu dessen Zielen – passiv, global breit gestreut und kostengünstig in die beiden Anlageklassen Aktien und Anleihen“, so der Honorarberater weiter. „Mit dieser Strategie, die sich in der Vergangenheit über alle Marktzyklen hinweg bewährt hat, sind wir in der Lage, die Chancen an den weltweiten Kapitalmärkten am effektivsten zu nutzen.“
Für erfahrene Anleger: Umsetzung kurzfristiger Meinungen
Ausgehend von dieser Sichtweise beurteilt Porwoll auch den Nutzen der genannten Weiterentwicklungen im ETF-Bereich. „Da alle fokussierten Varianten die Diversifikation eines global investierenden Aktien-ETFs einschränken, eignen sich diese eher nicht als grundlegender Baustein in einem gut diversifizierten Portfolio“, erklärt er. Das heißt aber nicht, dass sich Anleger davon fernhalten müssen. „Erfahrene Anleger können mit fokussierten ETFs ihr Basisportfolio schon etwas besser an den eigenen Erwartungen ausrichten“, so Porwoll. „Oder sie können über die Basisanlage hinaus bestimmte – kurzfristige – Meinungen im Portfolio umsetzen oder sich kurzfristig ergebende Chancen ergreifen.“
Weitere Informationen über PecuniArs finden Sie unter: https://www.pecuniars.de
Über PecuniArs
Die PecuniArs Gesellschaft für strategische Anlageberatung mbH ist eine unabhängige Finanzberatungsgesellschaft auf Honorarbasis mit Sitz in Berlin. Das von dem geschäftsführenden Gesellschafter Klaus Porwoll gegründete Unternehmen hat sich auf die Betreuung von Firmeninhabern, Unternehmern, Geschäftsführern, Selbständigen und Freiberuflern spezialisiert. Honorarberater Porwoll ist seit 1994 in der Finanzbranche tätig und verfügt über ein Expertennetzwerk aus langjährigen Partnern, die Spezialisten auf ihrem Gebiet sind.
Anspruch des Unternehmens ist es, frei von Interessenskonflikten, durch eine kostentransparente und persönliche Beratung die Basis für bewusste, fundierte finanzielle Entscheidungen zu schaffen und den Kunden langfristig und vertrauensvoll auf dem Weg zum finanziellen Ziel zu begleiten. PecuniArs gewährleistet durch die Vergütung ausschließlich auf Honorarbasis, dass die Beratung nur und ausschließlich im Kundeninteresse erfolgt.
Interviewanfragen bitte an unsere Presseagentur:
iris albrecht finanzkommunikation GmbH Frau Iris Albrecht Feldmannstraße 121 66119 Saarbrücken Tel.: 0681 – 410 98 06 10 Fax: 0681 – 410 98 06 19 Email: iris.albrecht@irisalbrecht.com www.irisalbrecht.com