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Bundesstelle für Informationstechnik und MATERNA unterstützen den Relaunch von bundesrat.de

    Dortmund (ots) -

    Der Bundesrat hat seinen Internet-Auftritt unter www.bundesrat.de erneuert. Die Bundesstelle für Informationstechnik (BIT) im Bundesverwaltungsamt hat den Bundesrat intensiv bei der Umsetzung des Projektes auf Basis der Content-Management-Lösung "Government Site Builder (GSB) 3.0" unterstützt.

    Der Bundesrat ist der erste Mandant, der die neue Version 3.0 des GSB produktiv in der zentralen Hosting-Umgebung der BIT einsetzt. Die BIT sichert nicht nur den technischen Betrieb des Internet-Auftritts, sondern übernahm auch die Koordination des Projektes. Die technische Realisierung erfolgte durch den IT-Dienstleister MATERNA GmbH. Hierzu gehören Konzeption, Entwicklung und Vor-Ort-Coaching. Das Design des Auftrittes entwickelte die Multimediaagentur Aperto AG.

    "Mit Unterstützung der BIT können wir nun modernste Technik für unser Internet-Angebot nutzen - und dieses auch barrierefrei gestalten", sagt Peter Wilke, zuständiger Projektleiter von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bundesrates.

    Einhaltung der Barrierefreiheit

    Die neue Website entspricht nun auch in hohem Maße den Anforderungen an die Barrierefreiheit. Somit können jetzt auch behinderte Bürgerinnen und Bürger die Website problemlos nutzen. Technisch ermöglicht wird dies unter anderem durch die Realisierung mit dem GSB 3.0. Eigene Schulungen und Beratung der BIT zu diesem Thema unterstützen die redaktionelle Umsetzung der Barrierefreiheit, auch bei der laufenden Aktualisierung des Internet-Angebotes.

    Umfangreiche Migration und neue Themenstruktur

    "In die neue Lösung haben wir über 6.000 Dokumente des Altsystems automatisiert migriert", sagt Wilke. Bestehende Inhalte wurden aktualisiert, weitere hinzugefügt und nach Themen und Zielgruppen neu geordnet. Zusätzlich wurde die Navigationsstruktur grundlegend überarbeitet, eine ausgefeilte Suchfunktionalität implementiert sowie RSS-Newsfeeds bereitgestellt.

    GSB vermeidet doppelte Datenpflege

    Die Website des Bundesrates enthält umfassende Informationen zur Zusammensetzung und Arbeit des Verfassungsorgans, die mit der neuen Lösung benutzerfreundlich strukturiert und deutlich leichter zu finden sind. Ausgefeilte Suchmechanismen helfen dabei. Einen zentralen Bestandteil des Internet-Auftritts bilden die Parlamentsmaterialien, zum Beispiel die Tagesordnungen der regelmäßig stattfindenden Plenarsitzungen. Pro Sitzung werden dabei mehrere Hundert Dokumente wie etwa Drucksachen und Sitzungsergebnisse angeboten. Diese Informationen werden zum Teil mehrfach täglich aktualisiert. "Alle relevanten Angaben zu den einzelnen Tagesordnungspunkten - von Erläuterungen bis zu Beschlüssen - finden die Besucher unserer Seiten jetzt auf einen Blick", so Wilke. Die Daten verwaltet der Bundesrat in einer separaten Applikation. Die entwickelte Lösung importiert automatisiert die aktuellen Parlamentsmaterialien aus der bestehenden Applikation und stellt sie in dynamisch erzeugten Listen bereit. Für diese Aufgabe hat MATERNA zusammen mit dem Bundesrat verschiedene Importvorgänge konzipiert: Vor einer Plenarsitzung importiert das System die Daten der aktuellen Tagesordnung, präsentiert sie im Internet und aktualisiert die Tagesordnung im Anschluss an eine Plenarsitzung unter Auflistung der jeweiligen Beschlüsse. Doppelte Datenerfassung wird somit vermieden.

    Die Bundesstelle für Informationstechnik

    Die Bundesstelle für Informationstechnik (BIT) wurde zum Beginn des Jahres 2006 durch Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble im Bundesverwaltungsamt eingerichtet. Die BIT wird für Behörden des Bundes, vor allem die im Rahmen der E-Government-Initiative BundOnline 2005 entwickelten IT-Systeme, betrieben und weiterentwickelt. Dazu zählt auch der Government Site Builder, als zentrale Content-Management-Lösung der Bundesverwaltung für die Erstellung von Web-Auftritten.

Pressekontakt:

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E-Mail: Christine.Siepe@Materna.de
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