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VNW-Direktor Andreas Breitner: Hamburg nutzt den Bau-Turbo als Chance für Wohnungsbau

18/2026

Hamburg hat nach Angaben von Bausenatorin Kare Pein auf Grundlage des von der Bundesregierung vor vier Monaten beschlossenen Bau-Turbos rund 750 Baugenehmigungen und Bauvorbescheide erlassen. Durch den „Befreiungs-Bau-Turbo“ seien in Hamburgs Bezirken 405 Wohnungen genehmigt und 341 Wohnungen positiv beschieden worden. Weitere 1.100 Wohneinheiten befänden sich derzeit in Prüfung.

Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

„Hamburg zeigt, wie der von der Bundesregierung beschlossene Bau-Turbo im Dienste des bezahlbaren Wohnens angewendet werden kann. Statt zu reden, wird hier gehandelt."

Verbandsdirektor Andreas Breitner fordert die Kommunen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern auf, den Bau-Turbo als Chance und nicht als Gefahr zu begreifen.

"Der Bau-Turbo ist sicher nicht die allein seelig machende gesetzliche Regelung, die alle aktuellen Probleme beim Wohnungsbau beseitigt. Er ist aber ein unverzichtbarer Puzzlestein, damit die Wohnungsunternehmen endlich ins Bauen kommen.

Auch VNW-Unternehmen haben in den vergangenen Wochen gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den zuständigen Hamburger Bezirksämtern gemacht. So wurden in einer Reihe von Fällen Anträge, die aus rechtlichen Gründen in der Vergangenheit abgelehnt wurden, erneut geprüft und genehmigt.

Ob alle Projekte durch eine erneute Befassung am Ende auch genehmigt werden, ist zwar noch nicht noch nicht ausgemacht. Aber der Bau-Turbo erlaubt deutlich mehr ‚Beinfreiheit‘ und am Ende zählt jede Wohnung, für die der Plan schon ‚in der Schublade‘ liegt und deren Bau daher rasch umgesetzt werden kann.

Das Nadelöhr für die Anwendung des Bau-Turbos sind sicherlich nach wie vor die Bezirksämter. Wir gehen aber davon aus, dass, wenn entsprechende Personalstellen fehlen, diese zeitnah geschaffen und trotz Fachkräftemangel besetzt werden."

2026-03-24

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 481 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 730.000 Wohnungen leben rund zwei Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 7,69 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

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