Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.
Mietspiegel 2025: Lübeck leidet weder unter "Mietenexplosion" noch unter "Mietwucher"
Der jetzt veröffentlichte Mietspiegel 2025 der Hansestadt Lübeck zeigt: Die Mieten steigen weiter – wenn auch moderat. Im Durchschnitt liegt die Nettokaltmiete bei 8,46 Euro pro Quadratmeter. Die neuen Zahlen seien ein "herausragend gutes Zeichen für den Lübecker Wohnungsmarkt", so VNW-Direktor Andreas Breitner.
17/2026
Hamburg/Lübeck – Der jetzt veröffentlichte Mietspiegel 2025 der Hansestadt Lübeck zeigt: Die Mieten steigen weiter – wenn auch moderat. Im Durchschnitt liegt die Nettokaltmiete bei 8,46 Euro pro Quadratmeter. Die durchschnittliche Nettokaltmiete für frei finanzierte Wohnungen ist um 0,23 Euro pro Quadratmeter gestiegen, was einem jährlichen Anstieg von 1,3 Prozent entspricht.
Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen:
„Die Mieten in Lübeck sind – anders als ihr Ruf – im Durchschnitt bezahlbar. Die Mietsteigerungen liegen laut amtlichem Mietspiegel sogar unter der allgemeinen Preisentwicklung. Das ist ein herausragend gutes Zeichen für den Lübecker Wohnungsmarkt. Lübeck leidet weder unter „Mietenexplosion“ noch unter „Mietwucher“. Die wohnungspolitische Diskussion sollte endlich wieder auf Basis von Fakten statt über Emotionen und Vorurteile stattfinden.“
Die mehr als 300 im VNW organisierten Wohnungsgenossenschaften, kommunalen und sozial orientierten Wohnungsgesellschaften aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern – davon rund 80 in Schleswig-Holstein und fünf mit rund 21.000 Wohnungen in der Hansestadt Lübeck – verlangen im Schnitt deutlich niedrigere Mieten als die ortsübliche Vergleichsmiete und schöpfen Mieterhöhungsspielräume häufig nicht aus. Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage unter schleswig-holsteinischen VNW-Mitgliedsunternehmen beträgt die durchschnittliche monatliche Nettokaltmiete 7,85 Euro pro Quadratmeter, bei den Neuvertragsmieten liegt der Wert bei 8,16 Euro.
„Unsere Mitgliedsunternehmen sind und bleiben die sozialen Vermieter im Norden, ihre Mieten liegen in der Regel noch deutlich unter den Vergleichswerten. Sie sorgen dafür, dass Wohnen bezahlbar bleibt – auch in angespannten Märkten wie Lübeck“, so VNW-Direktor Breitner.
Gerade in Zeiten steigender Bau- und Energiekosten werde deutlich, wie wichtig die soziale Wohnungswirtschaft sei: „Bezahlbares Wohnen ist kein Zufall, sondern das Ergebnis verantwortungsvollen Wirtschaftens. Unsere Unternehmen investieren langfristig und mit Augenmaß in ihren Bestand – im Interesse ihrer Mieterinnen und Mieter.“
Der VNW-Direktor betont, dass auch künftig stabile Mieten nur unter verlässlichen Rahmenbedingungen möglich seien. Dazu gehörten insbesondere bessere Förderbedingungen für den Wohnungsbau, eine verlässliche bundesweit geltende Klimapolitik sowie eine Begrenzung der stark steigenden Nebenkosten.
Fazit: Der Mietspiegel 2025 bestätigt den Kurs der VNW-Unternehmen: Sie sind ein verlässlicher Anker für bezahlbares Wohnen in Lübeck.
2026-03-17
Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 481 Wohnungsgenossenschaften, Wohnungsgesellschaften und Partnerunternehmen. In den von ihnen verwalteten 730.000 Wohnungen leben rund zwei Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 7,69 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.
V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de