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VNW-Direktor Andreas Breitner zur Übergabe von zwei Verleihstationen für E-Lastenräder bei der Wohnungsgenossenschaft dhu: "So geht Klimaschutz im Interesse von Mieterinnen und Mieter."

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60/2021

Die Die Hamburger Baugenossenschaft dhu hat am Freitag gemeinsam mit dem Darmstädter Unternehmen sigo ihre ersten Verleihstationen von E-Lastenrädern in der Hansestadt eröffnet. Die Mitglieder der Genossenschaft, aber auch Anwohnerinnen und Anwohner können rund um die Uhr E-Lastenräder mieten, um beispielsweise Kinder aus der Kita abzuholen oder den Einkauf vom Wochenmarkt bequem bis vor die Haustür zu transportieren. Die E-Lastenräder können mit Hilfe einer App an sieben Tagen der Woche rund um die Uhr ausgeliehen werden. Sie sind stets fahrbereit, werden regelmäßig gewartet und repariert.

Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

„Hamburgs Wohnungsgenossenschaften haben seit 2012 fast drei Milliarden Euro für die energetische Modernisierung ihres Wohnungsbestandes ausgegeben. Schon das zeigt, wie wichtig ihnen Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind.

Aber der Schutz unserer Umwelt hört nicht bei den Wohngebäuden auf. Die VNW-Wohnungsunternehmen sind wichtige Ansprechpartner, wenn es darum geht, der Elektromobilität Schwung zu verleihen.

Mit der Installation von Hamburgs ersten Verleihstationen für E-Lastenräder stellt die dhu unter Beweis, dass sie nicht nur redet, sondern handelt. So geht Klimaschutz im Interesse von Mieterinnen und Mieter.

Bei einem Treffen mit Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks haben Vorstände und Geschäftsführer von VNW-Unternehmen im vergangenen Jahr deutlich gemacht, dass sie bei der Transformation zu einer nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur an der Seite des Senators stehen.

Aber an einer Erkenntnis kommt niemand vorbei: Die Menschen werden die kostspielige Transformation unserer Gesellschaft zur CO2-Neutralität nur mittragen, wenn diese das bezahlbare Wohnen nicht gefährdet. Die VNW-Mitgliedsunternehmen verstehen sich in dieser Hinsicht auch als Interessenvertreter jener, die auf preiswerten Wohnraum angewiesen sind.

Der Klimaschutz darf Mieterinnen und Mieter nicht in ein soziales Wohn-Dilemma stürzen. Wir unterstützen die ehrgeizigen Klimaschutzziele des Hamburger Senats. Deren Umsetzung wird viel Geld kosten und dieses Geld fällt nicht vom Himmel, vor allem nicht bei den Wohnungsunternehmen, die bezahlbaren Wohnraum anbieten.

Die Hamburger Behörden sind gefordert, bürokratische Hemmnisse zu beseitigen, und den Wohnungsunternehmen die unternehmerische Freiheit zu ermöglichen, im Sinne ihrer Mieterinnen und Mieter mehr für die Umwelt zu tun. Die Wohnquartiere bieten dafür große Chancen. Aber Klimaschutz ist kein Selbstzweck.“

2021/04/30

Der VNW vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 394 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 742.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen bei 6,04 Euro. Der VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten.

V.i.S.P.: Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation, Telefon: +49 40 52011 226, Mobil: +49 151 6450 2897, Mail: schirg@vnw.de

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