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14.08.2020 – 09:34

Technische Universität München

Studierenden-Preis für vorbildliche Arbeitgeber

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PRESSEMITTEILUNG

Studierenden-Preis für vorbildliche Arbeitgeber

"IKOM Award Zukunftsarbeitgeber" an vier mittelständische Unternehmen

Für verantwortungsvolles und nachhaltiges Wirtschaften sind vier mittelständische Unternehmen mit dem "IKOM Award Zukunftsarbeitgeber" ausgezeichnet worden, den Studierende der Technischen Universität München (TUM) initiiert haben. Die Studierendengruppe IKOM vergibt den Preis gemeinsam mit der TUM und der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Studierende legen bei der Jobsuche zunehmend Wert auf ethisches und nachhaltiges Wirtschaften der Arbeitgeber. Viele Unternehmen, vor allem aus dem Mittelstand, sind aber mit ihrem verantwortungsvollen Handeln kaum sichtbar für die Absolventinnen und Absolventen. Deshalb hat die Gruppe IKOM, die an der TUM Studierende und Unternehmen zusammenbringt, 2018 Deutschlands erste Studierenden-Auszeichnung für Arbeitgeber ins Leben gerufen, die sie jährlich gemeinsam mit TUM und vbw vergibt. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger.

Die Auswahlkriterien lauten: Werteorientierung und Nachhaltigkeit, Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Deutschland, unternehmerische Kontinuität sowie gute Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten für Berufsanfänger. Die Jury aus Studentenschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien hat sich bei der dritten Auflage, deren Preisverleihungsfeier aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, für die folgenden Preisträger entschieden:

aqua-concept GmbH, Gräfelfing

Kategorie "Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten"

Aqua-concept bietet Produkte und Dienstleistungen für die Wasserbehandlung an. "Das Unternehmen verbessert seit 1991 nachhaltig die Qualität und Hygiene von Wasser in Deutschland und Europa", so die Jury. "Aqua-concept zeigt, dass es gerade für umweltfreundliche Nischenmärkte ein Wachstumspotential gibt." Das Unternehmen beweise außerdem soziale Verantwortung mit der Unterstützung von Hilfsorganisationen, zum Beispiel den SOS-Kinderdörfern.

SCANLAB GmbH, Puchheim

Kategorie "Unternehmen mit 250 bis 500 Beschäftigten"

SCANLAB stellt Komponenten für die Lasertechnik her, die in zahlreichen Branchen wie der Automobil-, Lebensmittel-, und der Medizintechnik eingesetzt werden. Das Unternehmen überzeugte die Jury durch die Verbindung von Innovationsgeist und sozialem Bewusstsein. Dieses zeige sich in flachen Hierarchien, einem partnerschaftlichen Miteinander und vielen Angeboten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, beispielsweise einem Multifunktions-Sportplatz, einem Fahrradreparatur-Service und einem Musikübungsraum.

Schreiner Group, Oberschleißheim

Kategorie "Unternehmen mit 500 bis 1.500 Beschäftigten"

Schreiner stellt manipulations- und fälschungssichere Spezialetiketten und Funktionsteile her, die für verschiedene Anwendungsgebiete, vor allem in den Bereichen Gesundheit und Mobilität, eingesetzt werden. Die Jury betont das nachdrückliche Bekenntnis zum heimischen Wirtschaftsstandort Bayern, an dem das Familienunternehmen trotz wachsender internationaler Ausrichtung seit fast 70 Jahren tätig ist und seinen Beschäftigten vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

RATIONAL Deutschland GmbH, Landsberg

Kategorie "Unternehmen mit mehr als 1.500 Beschäftigten"

RATIONAL gilt als Weltmarktführer für Gewerbeküchengeräte. Die Jury betont, dass das Unternehmen viel Wert darauflegt, dass mit seinen Produkten eine Rohstoff-schonende und gesundheitsfördernde Zubereitung von Lebensmitteln möglich ist. Außerdem bestehe eine hervorragende Unternehmenskultur: "Die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden als ,Unternehmer im Unternehmen' als wertvolle Innovationstreiberinnen und -treiber miteinbezogen und individuell gefördert."

"Ökologie, Ökonomie und soziale Verantwortung"

"Viele Unternehmen, besonders aus dem Mittelstand, zeigen bereits, wie Ökologie, Ökonomie und soziale Verantwortung fruchtbar zusammengeführt werden können", sagt Alexander Karandjulov, Projektleiter des IKOM Awards. "Mit der Auszeichnung zeigen wir diese Erfolgsbeispiele und ermutigen unsere Kommilitoninnen und Kommilitonen, bei der Jobsuche auch auf mittelständische Unternehmen zu schauen."

vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betonte anlässlich der Auszeichnung der Unternehmen: "Die bayerische Wirtschaft braucht vor allem im MINT-Bereich qualifizierte Nachwuchskräfte. Öffentlichkeitswirksame Initiativen wie der IKOM Award bieten Unternehmen die Chance, sich potenziellen Mitarbeitern als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Die Arbeitgeber überzeugen die Nachwuchskräfte mit ihrem Engagement in Bereichen wie Nachhaltigkeit, Werteorientierung oder Standorttreue. Deshalb unterstützen wir den IKOM Award gerne als Hauptsponsor."

"Die IKOM bringt nachhaltig wirtschaftende Unternehmen und wertebewusste Studierende zusammen. Sie macht damit nicht nur Vorbilder bekannt - sie ist auch selbst ein Vorbild für gesellschaftliches Engagement, Unternehmensgeist und ökologische Verantwortung", sagt TUM-Präsident Thomas F. Hofmann. "Deshalb haben wir als Universität mit Freude dieser Initiative unserer Studierenden angeschlossen."

Mehr Informationen:

IKOM Award Zukunftsarbeitgeber: https://www.ikom.tum.de/de/ikom-award/

In der IKOM organisieren rund 130 Studierende der TUM ehrenamtlich Karriereforen, Seminare, Exkursionen und weitere Veranstaltungen. Die gleichnamige Hauptveranstaltung ist mit mehr als 300 Ausstellern Deutschlands größte Karrieremesse, die allein von Studierenden getragen wird. Wissen und Erfahrungen werden in der IKOM seit 1989 von Generation zu Generation weitergetragen.

https://www.ikom.tum.de

Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 600 Professorinnen und Professoren, 43.000 Studierenden sowie 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der forschungsstärksten Technischen Universitäten Europas. Ihre Schwerpunkte sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften und Medizin, verknüpft mit den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Die TUM handelt als unternehmerische Universität, die Talente fördert und Mehrwert für die Gesellschaft schafft. Dabei profitiert sie von starken Partnern in Wissenschaft und Wirtschaft. Weltweit ist sie mit dem Campus TUM Asia in Singapur sowie Verbindungsbüros in Brüssel, Kairo, Mumbai, Peking, San Francisco und São Paulo vertreten. An der TUM haben Nobelpreisträger und Erfinder wie Rudolf Diesel, Carl von Linde und Rudolf Mößbauer geforscht. 2006, 2012 und 2019 wurde sie als Exzellenzuniversität ausgezeichnet. In internationalen Rankings gehört sie regelmäßig zu den besten Universitäten Deutschlands.

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