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16.08.2019 – 17:02

dpa-Faktencheck

Die Zitate zur Organspende stammen nicht von Gesundheitsminister Spahn

Berlin (ots)

Jeder Deutsche solle zur Organspende gezwungen werden, wird in einem über sozialen Medien verbreiteten Beitrag behauptet. Weiter heißt es, Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) habe gesagt, Organe seien nach dem Tod Staatseigentum, denn «Profite stehen über privaten Ansichten». (http://dpaq.de/0IGqL)

BEWERTUNG: Die Zitate stammen nicht von Jens Spahn.

FAKTEN: Die Pressestelle des Bundesministeriums für Gesundheit teilte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit, dass die Zitate nicht von Gesundheitsminister Spahn stammen.

Zudem soll kein Bundesbürger zur Organspende gezwungen werden. Spahn hatte eine Diskussion über Änderungen der bisherigen Rechtslage angestoßen, wonach Organentnahmen nur bei klar erklärtem Ja erlaubt sind. Denn alle Bemühungen mit mehr Informationen hätten nichts gebracht.

Eine «doppelte Widerspruchslösung» solle daher nun «einen qualitativen Unterschied» ausmachen, sagte er. Demnach sollen grundsätzlich alle Volljährigen als Organspender gelten - bis auf Widerruf. Man soll dazu später noch Nein sagen können, ansonsten wäre auch noch bei Angehörigen nachzufragen. (http://dpaq.de/HdEdP)

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Links:

Facebook-Post: http://dpaq.de/CX4RU (archiviert: http://dpaq.de/0IGqL)

Artikel in der «Berliner Morgenpost»: http://dpaq.de/t3GX8 (archiviert: http://dpaq.de/HdEdP)

Spahn zur Organspende-Debatte: http://dpaq.de/pgW0F (archiviert: http://dpaq.de/ZYTtT)

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Kontakt zum dpa-Faktencheckteam: faktencheck@dpa.com

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