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Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Nebenamtliche Prorektorinnen für Universitätskultur sowie für Internationalisierung und Nachhaltigkeit und neue Gleichstellungsbeauftragte gewählt

Nebenamtliche Prorektorinnen für Universitätskultur sowie für Internationalisierung und Nachhaltigkeit und neue Gleichstellungsbeauftragte gewählt
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Nebenamtliche Prorektorinnen für Universitätskultur sowie für Internationalisierung und Nachhaltigkeit und neue Gleichstellungsbeauftragte gewählt

Am 20. Mai 2026 hat der Senat der Universität Freiburg gewählt: Prof. Dr. Melanie Arndt, Prorektorin für Internationalisierung und Nachhaltigkeit, wurde bei der Wahl der nebenamtlichen Prorektorinnen im Amt bestätigt. Neu gewählt wurde Prof. Dr. Andrea Kiesel als Prorektorin für Universitätskultur. Der Amtsantritt der beiden ist am 1. Oktober 2026. Zudem wurde Dr. Kristin Steger zur neuen Gleichstellungsbeauftragten gewählt. Ihre Amtszeit beginnt am 1. November 2026.

Am 20. Mai 2026 wählte der Senat der Universität Freiburg sowohl die beiden nebenamtlichen Prorektorinnen in den Bereichen Universitätskultur sowie Internationalisierung und Nachhaltigkeit als auch die neue Gleichstellungsbeauftragte der Universität Freiburg. Prof. Dr. Melanie Arndt wurde im Amt der Prorektorin für Nachhaltigkeit und Internationalisierung bestätigt. Neue Prorektorin für Universitätskultur ist Prof. Dr. Andrea Kiesel, die auf Prof. Dr. Sylvia Paletschek folgt. „Ich danke Sylvia Paletschek und Melanie Arndt herzlich für ihr außerordentliches Engagement und beglückwünsche Andrea Kiesel und Melanie Arndt zu ihrer Wahl,“ erklärt Rektorin Prof. Dr. Kerstin Krieglstein. „Die Prorektorate für Universitätskultur sowie für Internationalisierung und Nachhaltigkeit sind wesentliche Handlungsfelder unserer gesamtstrategischen Zukunftsagenda ‚Universität Freiburg 2040‘. Gleichermaßen gratuliere ich herzlich Kristin Steger zur Wahl der Gleichstellungsbeauftragten. Sie folgt auf Regina Herzog, bei der ich mich für ihren herausragenden Einsatz aufrichtig bedanke. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den dreien am gemeinsamen Ziel, die Universität Freiburg als zukunftsweisende Universität für alle weiter zu entwickeln.“

Die nebenamtlichen Prorektorinnen werden vom Senat auf Vorschlag der Rektorin aus dem Kreis der hauptamtlichen Professor*innen der Universität Freiburg gewählt. Voraussetzung für die Wahl ist die Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder des Senats. Die reguläre Amtszeit beträgt drei Jahre; sie endet jedoch gemäß den rechtlichen Vorgaben immer mit der Amtszeit der*des Rektorin*Rektors. Die nächste Amtsperiode beginnt am 1. Oktober 2026.

Universitätskultur – vielfältig, chancengerecht, gesellschaftsrelevant

Kiesel ist seit 2015 Professorin für Allgemeine Psychologie an der Universität Freiburg. Ihre Schwerpunkte umfassen die Forschungsbereiche Handlungskontrolle und Multitasking sowie interdisziplinäre Forschungen zu Mensch-Maschine-Interaktion und Nachhaltigkeit. Vielfältig eingebunden, arbeitet Kiesel in Forschungsverbünden wie etwa dem Exzellenzcluster Living Materials Systems (livMatS). Als Vorstandsmitglied der Women in Cognitive Sciences – Europe, als Mitglied im Equal-Opportunity-Committee des DFG-Graduiertenkollegs Statistical Modelling in Psychology sowie als Mentorin in diversen Mentor-Mentee-Programmen engagiert sie sich für Gleichstellung, Diversität und die Förderung von Wissenschaftler*innen auch in frühen Karrierephasen. „Mit großer Freude übernehme ich die Aufgaben von Sylvia Paletschek als Prorektorin für Universitätskultur. In ihren beiden Amtszeiten hat sie beeindruckende Veränderungen angestoßen, auf die ich gerne aufbaue. Mein Ziel ist eine vielfältige und chancengerechte Universität, die gesellschaftliche Impulse setzt,“ sagt Kiesel.

Paletschek initiierte in ihren beiden Amtszeiten zahlreiche gesamtuniversitäre Strategieprojekte, zu denen das neue Leitbild der Universität Freiburg, der Aufbau der Abteilung Gleichstellung, Diversität und akademische Personalentwicklung (GDaPE) und der Gleichstellungsplan 2024-2028 zählen. Auch richtete sie protect, die Anlaufstelle bei Diskriminierung und Machtmissbrauch an der Universität Freiburg, ein. Im Bereich akademische Personalentwicklung verantwortete sie unter anderem die Entwicklung von gesamtuniversitären Führungsleitlinien sowie die Verabschiedung eines Konzepts zur Vergabe von Dauerstellen neben der Professur. Ferner war sie verantwortlich für diverse Themen im Umgang mit der Universitätsgeschichte, so für das Projekt der Provenienzforschung zu kolonialen Wissenschaftssammlungen. Das Ende von Paletscheks zweiter Amtszeit als Prorektorin für Universitätskultur geht mit ihrer Pensionierung einher: „Als Prorektorin für Universitätskultur arbeitete ich in den letzten Jahren mit einem tollen Team und vielen motivierten Menschen in spannenden Themenfeldern. Ich freue mich sehr, in Andrea Kiesel eine so engagierte und zugewandte Nachfolgerin zu haben,“ sagt Paletschek.

Nachhaltigkeit und Internationalisierung –Themen gemeinsam angehen

Arndt, die das Prorektorat im April 2024 übernommen hat, beginnt mit ihrer Wiederwahl ihre zweite Amtszeit als Prorektorin für Internationalisierung und Nachhaltigkeit. Zu den Meilensteinen ihrer ersten Amtszeit zählt die Professorin für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte unter anderem den Ausbau der strategischen globalen Partnerschaften der Universität, insbesondere mit der University of Ghana, die Verabschiedung einer Internationalisierungsstrategie, die Konsolidierung des Innovationscampus Nachhaltigkeit sowie die Schaffung einer Abteilung Nachhaltigkeit. Für die zweite Amtszeit ist geplant, begonnene Projekte und Vorhaben fortzuführen und insbesondere die Maßnahmen der „Internationalisierungsstrategie 2030“ zu konkretisieren und umzusetzen. Zudem soll der „Nachhaltigkeitskompass“ in eine tragfähige Strategie überführt werden. „Mein Ziel ist es, die Universität Freiburg weiterhin als international vernetzte Universität gemeinsam mit unseren Partnern weltweit voranzubringen. Mit dem Ansatz der transformativen Kooperation können wir auch unseren Beitrag leisten, Ungleichgewichte in der globalen Wissensproduktion auszugleichen. Eines der zentralen Themen für die internationale, aber auch die regionale und lokale Kooperation wird die Nachhaltigkeit bleiben, denn nur gemeinsam können wir die Probleme unserer Zeit angehen,“ sagt Arndt.

Gleichstellungsbeauftragte – das Miteinander fördern

Für das Amt der Gleichstellungsbeauftragten wurde Dr. Kristin Steger neu gewählt. Sie wird ihre Vorgängerin Dr. Regina Herzog, die sich in den Ruhestand verabschiedet, nach acht Jahren Amtszeit ablösen. „Die Arbeit als Gleichstellungsbeauftragte an der Universität Freiburg habe ich mit großer Freude und in der Überzeugung geleistet, dass Gleichberechtigung ein Weg ist, den wir jeden Tag gemeinsam gehen, und das werde ich bis zum Ende meiner Amtszeit im November tun,“ sagt Herzog. Steger ist seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg. Dort hat sie neben ihren vielseitigen Aufgaben in Lehre und Forschung seit 2023 das Amt als Gleichstellungsbeauftragte inne. „Gleichstellung stärkt unsere Demokratie. Ich freue mich darauf, Chancengleichheit weiterhin in unseren Strukturen und im universitären Miteinander zu fördern," sagt Steger. Sie wird ihr Amt als zentrale Gleichstellungsbeauftragte am 01. November 2026 antreten.

Kontakt:

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Tel.: 0761/203-4302

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