Die Deutsche Automatenwirtschaft
DAW-Brancheninformation: Parlamentarischer Abend der Automatenwirtschaft in Schwerin
Ein Dokument
Parlamentarischer Abend des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) sowie des Verbandes der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e. V. (AV) in Schwerin
Am 28. April 2026 lud die Automatenwirtschaft zu einem Parlamentarischen Abend in das Schweriner Schloss. Zahlreiche Mitglieder des Landtages Mecklenburg-Vorpommern sowie weitere Gäste aus Verwaltung und Wirtschaft folgten der Einladung.
Georg Stecker, Sprecher des DAW-Vorstandes, eröffnete den Abend und betonte die Bedeutung eines konstruktiven Dialogs zwischen Politik und Branche. Zugleich warnte er vor der massiven Ausbreitung des illegalen Glücksspiels, die zunehmend zu einer ernsthaften Herausforderung für den Verbraucher- und Jugendschutz wird. „Während legale Unternehmen immer strengeren regulatorischen Vorgaben unterliegen, breitet sich der Schwarzmarkt ungehindert aus. Diese Entwicklung gefährdet nicht nur den Schutz der Spielerinnen und Spieler, sondern untergräbt auch die ordnungspolitischen Ziele des Glücksspielstaatsvertrages.“
Stecker stellte dabei einen direkten Zusammenhang mit den besonders restriktiven Regelungen für Spielhallen in Mecklenburg-Vorpommern her. Insbesondere die Abstandsregelungen hätten zu einem drastischen Rückgang legaler Standorte geführt und damit legale Angebote erheblich geschwächt. „Wenn legale, streng kontrollierte Angebote zurückgedrängt werden, entsteht Raum für Illegalität. Genau das beobachten wir derzeit in vielen Regionen.“ Vor diesem Hintergrund sprach sich Stecker für eine Weiterentwicklung der regulatorischen Rahmenbedingungen aus. Eine ausgewogene Regulierung müsse den Verbraucherschutz wirksam gewährleisten und zugleich ein ausreichend vorhandenes legales Angebot sichern, das den Ansprüchen der Menschen gerecht wird. Dazu gehöre insbesondere eine Novellierung der Spielverordnung, die den gesetzlichen Kanalisierungsauftrag erfüllt und den legalen Markt stärkt, um der Verlagerung in den Schwarzmarkt nachhaltig entgegenzuwirken.
Die 1. Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, Beate Schlupp, betonte in ihrem Grußwort: „Es ist wichtig, dass die Automatenwirtschaft transparent und verantwortungsbewusst agiert. Es geht um faire Spielbedingungen, den Schutz der Spieler und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Der heutige Abend dient dem Dialog zwischen Politik und Wirtschaft, um Lösungen zu diskutieren, die allen Beteiligten gerecht werden.“
Steffen Rehr, 2. Vorsitzender Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e. V., schilderte die Auswirkungen der Regulierung aus Unternehmersicht. So seien die vergangenen Jahre für die mittelständischen Betriebe im Land von erheblichen Einschnitten geprägt gewesen. Neben Abstandsregelungen hat auch das Verbot von Mehrfachkonzessionen zu einem massiven Rückgang legaler Standorte geführt. Zugleich kritisierte Rehr das aktuelle Entbürokratisierungsgesetz. Dieses führe im Bereich des Glücksspielrechts nicht zu Entlastungen, sondern zu zusätzlichen Eingriffsbefugnissen und neuen Sanktionsrisiken für Unternehmen. „Wenn unter dem Label der Entbürokratisierung neue Belastungen entstehen, ist das das Gegenteil dessen, was unsere Betriebe brauchen“, so Rehr.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Christian Krüger Stellvertretender Leiter Presse und Kommunikation, Pressesprecher
Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. Dachverband Dircksenstr. 49, 10178 Berlin Postfach 02 13 66, 10125 Berlin
Tel. : +49 (30) 24 08 77 73 Mobil: +49 151 590 215 30 Email: ckrueger@automatenwirtschaft.de Internet: www.automatenwirtschaft.de
Sie möchten künftig keine Brancheninformationen des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) mehr erhalten? Dann wenden Sie sich bitte per Mail an: presse@automatenwirtschaft.de