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11.01.2019 – 13:58

Presse- und Informationszentrum der Streitkräftebasis

Wintereinbruch im Süden: Die Bundeswehr hilft den zivilen Kräften.

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Bonn (ots)

Teile Süd- und Südostdeutschlands versinken derzeit im Schnee: Straßen werden von meterhohen Schneewehen blockiert und ganze Ortschaften sind von der Außenwelt abgeschnitten. In einer solchen Lage unterstützt die Streitkräftebasis mit dem Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr die notwendigen Hilfsmaßnahmen. Das Kommando löste für mehrere Dienststellen und Verbände der Bundeswehr in Bayern am 9. Januar der Militärische Katastrophenalarm aus. Aktuell (11. Januar Vormittag) sind etwa 350 Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 (Bad Reichenhall) im Einsatz, ungefähr weitere 300 Soldaten sind in Bereitschaft. Die Soldaten räumen Dächer in Berchtesgaden, Hausham und Miesbach, versorgen eingeschlossene Menschen und transportieren Hilfskräfte.

Mit der Alarmierung werden ausgewählte Truppenteile der Bundeswehr in erhöhte Bereitschaft versetzt, um bei Bedarf verzugslos unterstützen zu können. Bei Naturkatastrophen oder besonders schweren Unglücksfällen ist eine Unterstützung durch die Bundeswehr nach Artikel 35 Grundgesetz, Absatz 1 (technisch-logistische Unterstützung im Rahmen der Amtshilfe) möglich. In solchen Lagen ist Schnelligkeit wichtig, damit den vor Ort eingesetzten zivilen Kräften zeitnah geholfen werden kann. Für die Katastrophenhilfe können grundsätzlich Kräfte der Bundeswehr im Rahmen ihrer Verfügbarkeit herangezogen werden.

Bereits am 8. Januar hatten Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 232 aus Bischofswiesen auf der Buchenhöhe in Berchtesgaden Schülerinnen und Schüler mit drei Überschneefahrzeugen "Hägglund" aus den Schneemassen in Sicherheit gebracht. Dies geschah im Rahmen der "dringenden Eilhilfe": Der Bürgermeister von Berchtesgaden hatte ein Eilhilfeersuchen an die Gebirgsjäger gestellt, weil eine Schulklasse nach einer Straßensperre ihre Schule nicht mehr verlassen konnte.

Aktuelle Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Streitkräftebasis unter: www.streitkraeftebasis.de

Pressekontakt:

Presse- und Informationszentrum der Streitkräftebasis
Telefon: +49(0) 151 1485 6035
E-Mail: kdoskbpizskb@bundeswehr.org

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