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11.12.2019 – 14:08

Crime + Investigation (CI)

Doku-Vorpremiere im Kino: "The Invisible Line - Die Geschichte der Welle" in München vorgestellt

Doku-Vorpremiere im Kino: "The Invisible Line - Die Geschichte der Welle" in München vorgestellt
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Doku-Vorpremiere im Kino: "The Invisible Line - Die Geschichte der Welle" in München vorgestellt

- Die neue Doku des TV-Senders Crime + Investigation von Produzent, Autor und 
  Regisseur Emanuel Rotstein erzählt die wahre Geschichte und die Hintergründe 
  des "The Third Wave"-Experiments von 1967, das den Stoff für Morton Rhues 
  weltberühmten Roman "Die Welle" bot. 
- Zahlreiche Gäste feierten gestern Abend in der ASTOR Filmlounge im ARRI in 
  München die von Christina Wolf moderierte Vorpremiere der neuen Doku, darunter
  die Original-Schüler des "Welle"-Experiments, Debbie Berry und Mark Hancock, 
  sowie die Schauspieler Jennifer Ulrich, Lena Meckel, Sarah Thonig, Tom von der
  Isar, Darya Gritsyuk, Philip Birnstiel, der Musiker Ben Blaskovic sowie 
  Leander Völker, Sohn von Wigald Boning. Mit dabei waren auch Regisseur Dennis 
  Gansel und Produzent Christian Becker, die "Die Welle" bereits als Film und 
  Serie umsetzten. 
- TV-Weltpremiere der einstündigen Dokumentation am Donnerstag, 19. Dezember 
  2019, um 20.45 Uhr auf Crime + Investigation (CI) 

München, 11.12.2019: Das Club-Kino in der ASTOR Film Lounge im ARRI in München platzte gestern Abend aus allen Nähten, als Crime + Investigation, der erste True-Crime-Sender im deutschsprachigen Raum, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom seine erste eigenproduzierte Dokumentation "The Invisible Line - Die Geschichte der Welle" vorstellte. Die einstündige Produktion widmet sich den Hintergründen und der wahren Geschichte des "The Third Wave"-Sozialversuchs von 1967, der mit Morton Rhues Roman "Die Welle" weltberühmt wurde. Ausgangspunkt war die Frage eines Schülers in der Geschichtsklasse des Lehrers Ron Jones, warum die Deutschen sich nicht gegen das Hitler-Regime gewehrt und den Holocaust verhindert hätten. Jones, der für seinen experimentellen Lehrstil bekannt war, wollte den Schülern eine Lektion erteilen und demonstrieren, wie schnell totalitäres Gedankengut und Faschismus in einer Gesellschaft Fuß fassen können. Der Versuch entwickelte ein Eigenleben, das Jones kaum mehr kontrollieren konnte. In "The Invisible Line - Die Geschichte der Welle" blickt Jones heute auf den 52 Jahre zurückliegenden Versuch zurück.

Für die Doku-Vorpremiere waren eigens aus den USA zwei der Original-Schüler des Experiments von 1967, Debbie Berry und Mark Hancock, nach München gekommen, um über ihre Erfahrungen von der Teilnahme an dem Experiment zu sprechen. "Wie konnten all die Deutschen, all die guten Leute, diesen Schrecken geschehen lassen? Die Antwort bekam ich am zweiten Tag des Experiments. Es war so einfach, der Gesellschaft den Boden unter den Füßen wegzuziehen und ihr jede Sicherheit zu nehmen", so Debbie Berry am Rande der Vorpremiere in München, die von Christina Wolf moderiert wurde. Mark Hancock ergänzte: "Ron Jones hat uns die Informationsfreiheit genommen, unsere Versammlungsfreiheit, unsere Freiheit, anderer Meinung zu sein".

Zahlreiche Journalisten, Partner, Schauspieler und Film- und TV-Schaffende waren in die ASTOR Filmlounge im ARRI gekommen, um erstmals die neue Doku von Produzent, Autor und Regisseur Emanuel Rotstein (zugleich Programmchef von Crime + Investigation und des Schwestersenders HISTORY) zu sehen. Zu Gast waren mit der Schauspielerin Jennifer Ulrich, die 2008 im Film "Die Welle" die Schülerin Karo verkörperte, dem Regisseur und Produzenten Dennis Gansel und dem Produzenten Christian Becker auch drei Persönlichkeiten, die das "Welle"-Thema im Film "Die Welle" und der Serie "Wir sind die Welle" umgesetzt haben. Bei einer abschließenden Gesprächsrunde diskutierten Emanuel Rotstein, Debbie Berry, Mark Hancock, Jennifer Ulrich und Dennis Gansel unter anderem über die Aktualität des Stoffes. Rotstein: "Wenn wir uns den Anschlag von Halle ansehen, müssen wir leider feststellen, dass das Thema nichts an Aktualität verloren hat. Halle zeigt, wie weit die Täter für ihr krudes und menschenverachtendes Weltbild bereit sind zu gehen. Der Faschismus ist heute als globales Phänomen zu verstehen. Warum suchen Menschen nach Halt in totalitären Strukturen? Genau hier greift unsere Doku an und führt auf, warum und vor allem wie schnell sich Menschen manipulieren lassen. Ron Jones' Experiment hält uns den Spiegel vor und zeigt, wie leicht wir alle verführbar sind."

Kathrin Palesch, die als Geschäftsführerin von A+E Networks Germany die Gäste willkommen hieß, über die neue Doku: "Mit unseren A+E Originals haben wir im deutschsprachigen Pay-TV in der Produktion anspruchsvoller Formate bereits vor 15 Jahren Pionierarbeit geleistet. Seitdem haben wir vor allem mit Emanuel Rotstein zahlreiche Dokus und Doku-Reihen für unsere Sender HISTORY und den Vorgängersender von Crime + Investigation, A&E, realisiert. 'The Invisible Line' ist Emanuels erste Arbeit für Crime + Investigation, dem einzigen True-Crime-Sender im deutschsprachigen Raum. CI deckt in einem sehr beliebten Genre ein breites Spektrum ab: von klassischen True-Crime-Dokumentationen bis hin zu Sendungen zu gesellschaftlich relevanten Themen, so wie bei unserer neuen Produktion zur 'Welle'".

Unter den Gästen des Preview Screenings von Crime + Investigation und dem Partner Deutsche Telekom befanden sich auch die Schauspieler Lena Meckel, Sarah Thonig, Tom von der Isar, Darya Gritsyuk, Philip Birnstiel, Joscha Kiefer, Kristina Dörfer, Tanja Mairhofer, Anna Ewelina, der Musiker Ben Blaskovic sowie Leander Völker, Sohn von Wigald Boning.

Die TV-Weltpremiere von "The Invisible Line - Die Geschichte der Welle" findet am Donnerstag, 19. Dezember 2019, um 20.45 Uhr auf Crime + Investigation (CI) statt.

Informationen zu Crime + Investigation bzw. zu A+E Networks Germany gibt es unter www.aenetworks.de, www.crimeandinvestigation.de, www.facebook.com/CIdeutschland und

instagram.com/crimeinvestigationde.

Marco Hochmair
Senior PR & Press Manager
A+E Networks Germany

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