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Smartphone-Kauf: Günstigere Modellklasse spart mehr als der Griff zum Vorgänger
Pressemitteilung
Smartphone-Kauf: Günstigere Modellklasse spart mehr als der Griff zum Vorgänger
Berlin, 09.09.2026 – Kurz vor der Vorstellung der neuen iPhone-Generation stellt sich für viele die Frage: Lohnt sich danach der Griff zum günstigeren Vorgängermodell? Eine aktuelle Preisstichprobe des unabhängigen Geldratgebers Finanztip zu sechs Smartphones von Apple, Samsung und Google zeigt: Der Wechsel auf das jeweilige Vorjahresmodell brachte höchstens 131 Euro Ersparnis. Wer dagegen bei derselben Marke eine günstigere Modellklasse wählte, zahlte 288 bis 574 Euro weniger.
Beim iPhone liegen fast 440 Euro zwischen den Modellklassen
Bei Apple zeigt sich der Preisunterschied deutlich: Zwischen dem iPhone 17 Pro und dem iPhone 17e lagen zum Recherchezeitpunkt rund 438 Euro. Bei Samsung betrug die Differenz zwischen Galaxy S26 Ultra und Galaxy A57 rund 574 Euro, bei Google zwischen Pixel 10 Pro und Pixel 10a rund 288 Euro.
Die Geräte sind allerdings nicht gleichwertig: Premium-Modelle bieten etwa bessere Kameras, Displays und zusätzliche Funktionen. „Beim Smartphone-Kauf lässt sich oft mehr sparen, wenn man eine andere Modellklasse desselben Herstellers, statt der direkten Vorgängerversion wählt“, sagt Manuel Vonau, Finanztip-Experte für Digitales. „Käufer sollten deshalb prüfen, welche Funktionen sie tatsächlich brauchen – und ob ihnen die Extras mehrere Hundert Euro wert sind.“
So kann auch die Speicherwahl den Kaufpreis erheblich beeinflussen. Für die jeweils größere Speichervariante wurden in der Finanztip-Stichprobe Aufpreise zwischen rund 42 und 309 Euro fällig.
Vorgänger sind nicht automatisch Schnäppchen
Der Griff zum Vorgängermodell sparte in der Finanztip-Stichprobe deutlich weniger. Gegenüber dem aktuellen Modell ließen sich höchstens 131 Euro sparen.
Auch junge Gebraucht- und Refurbished-Geräte waren kaum günstiger als Neuware. Gegenüber dem jeweils recherchierten Neupreis lag die Ersparnis bei keinem der sechs untersuchten Modelle über 80 Euro.
„Vorgängermodelle oder gebrauchte Geräte sind nicht automatisch Schnäppchen“, sagt Vonau. „Käufer sollten solche Angebote immer mit dem aktuellen Marktpreis der Neuware vergleichen – bei identischer Speichergröße. Die UVP oder durchgestrichene Preise auf Verkaufsplattformen sind dafür kein sinnvoller Maßstab.“
Warten lohnt sich vor allem bei Samsung und Google
Ein weiterer Sparhebel ist der Kaufzeitpunkt – allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Herstellern. Das iPhone 17 Pro war nach drei Monaten rund zwölf Prozent günstiger als die UVP, das iPhone 17e rund vier Prozent.
Deutlich stärker gaben die Preise bei Samsung nach: Drei Monate nach Marktstart war das Galaxy S26 Ultra für rund 906 Euro erhältlich – 543 Euro oder 37 Prozent unter der UVP von 1.449 Euro. Das Galaxy A57 kostete nach drei Monaten rund 312 Euro und damit 41 Prozent weniger als die UVP von 529 Euro. Bei den untersuchten Google-Modellen lagen die Preise nach drei Monaten rund 23 bis 27 Prozent unter der UVP.
„Direkt zum Marktstart zu kaufen, kann vor allem bei Samsung und Google teuer sein“, sagt Vonau. „In unserer Stichprobe lagen die Preise dort nach drei Monaten bereits deutlich unter der UVP. Bei Apple war der Effekt deutlich geringer. Wer nicht sofort ein neues Smartphone braucht, sollte deshalb die Preisentwicklung seines Wunschmodells beobachten.“
Über die Stichprobe
Finanztip hat für die Stichprobe sechs aktuelle Smartphones von Apple, Samsung und Google aus unterschiedlichen Preisklassen untersucht: das iPhone 17 Pro und das iPhone 17e, das Samsung Galaxy S26 Ultra und Galaxy A57 sowie das Google Pixel 10 Pro und Pixel 10a. Verglichen wurden unter anderem UVP und Preisentwicklung nach Marktstart, aktuelle Preise der Vorgängermodelle, günstigere Modellvarianten desselben Herstellers, unterschiedliche Speichergrößen und gebrauchte Angebote.
Die Preisangaben sind gerundet und basieren auf der Preisrecherche zum Stichtag am 20. August 2026. Bei einzelnen Angeboten handelt es sich um die zum Recherchezeitpunkt verfügbaren Tiefstpreise; kurzfristige Aktionen und unterschiedliche Händler können die Preise beeinflussen.
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