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Europäischer Rechnungshof - European Court of Auditors

(Einladung an die Presse) Gewinnt die EU den Kampf gegen den illegalen Tabakhandel?

Einladung an die Presse

für den 8. September 2026

Gewinnt die EU den Kampf gegen den illegalen Tabakhandel?

  • Das Online-Pressebriefing findet am Dienstag, dem 8. September 2026, um 11.00 Uhr (Luxemburger Ortszeit) statt. Es gilt eine Sperrfrist.
  • Veröffentlichung am selben Tag um 17.00 Uhr.

Der Europäische Rechnungshof lädt Sie zu einem Online-Pressebriefing zu seinem aktuellen Sonderbericht ein, der die Bemühungen der EU und ihrer Mitgliedstaaten zur Bekämpfung des illegalen Tabakhandels beleuchtet. Dies umfasst sowohl die unerlaubte Produktion als auch den Schmuggel von Tabak. Das Briefing findet am Dienstag, dem 8. September 2026, um 11.00 Uhr in englischer Sprache statt. Es gilt eine Sperrfrist.

Das Briefing soll Ihnen Gelegenheit geben, sich einen detaillierten Überblick über die Prüfung zu verschaffen und deren Schlussfolgerungen und Empfehlungen in ihren Gesamtzusammenhang zu stellen. Sie erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, den Bericht mit Petri Sarvamaa, Mitglied des Rechnungshofs, und Vertretern des Prüfungsteams zu diskutieren.

Anmeldung: Bitte teilen Sie uns bis Montag, 7. September 2026, 16.00 Uhr mit, ob Sie an dem Online-Briefing teilnehmen möchten. Sie erhalten dann detaillierte Anweisungen, wie Sie sich zuschalten können.

Um eine fundierte Diskussion zu ermöglichen, können angemeldete Teilnehmer auf Anfrage im Vorfeld des Briefings den Bericht und die Pressemitteilung erhalten, die jedoch einer Sperrfrist unterliegen. Beide Dokumente werden am 8. September 2026 um 17.00 Uhr auf der Website des Europäischen Rechnungshofs veröffentlicht.

Hintergrund

Der Schmuggel mit Tabak stellt nach wie vor ein Problem dar. Gleichzeitig hat die Herstellung gefälschter Tabakerzeugnisse in der EU zugenommen. In fast allen EU-Ländern wurden illegale Produktionsstätten gefunden. Aus strategischen Gründen entscheiden sich organisierte kriminelle Gruppen, die Produktion aus osteuropäischen Ländern (wie Belarus oder der Ukraine) in die EU zu verlagern, um die Lieferketten zu verkürzen und einen direkteren Zugang zu den Verbrauchern zu erhalten. Nach Schätzungen der Europäischen Kommission belaufen sich die finanziellen Verluste, die der EU und ihren Mitgliedstaaten durch illegale Tabakerzeugnisse entstehen, auf über 13 Milliarden Euro. Unsere Prüfer haben bewertet, ob die Bemühungen der EU und der Mitgliedstaaten zur Bekämpfung des illegalen Tabakhandels erfolgreich waren oder ins Leere laufen. Insbesondere untersuchten die Prüfer die Datenerhebung im Rahmen der Informationsgewinnung, die Zusammenarbeit zwischen den Zollbehörden und die Unterstützung durch die Kommission. Im Zuge ihrer Arbeit besuchten die Prüfer vier Mitgliedstaaten (Belgien, Spanien, Polen und Rumänien), die auf der Grundlage ihrer geografischen Lage sowie der verfügbaren Informationen über beschlagnahmte Waren, illegale Produktionsstätten und Schmuggelrouten ausgewählt wurden.

Contact:

ECA press office: press@eca.europa.eu

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